Konferenzen und Barcamps

Veranstaltungstipp: Update Konferenz 2015

Am 24.11.2015 findet in Hannover die „Update Konferenz“ statt.

Die Konferenz steht in diesem Jahr unter dem Motto „Content is King“. Die Pressemeldung des Veranstalters weiß dazu:

Wer seine Produkte und Dienstleistungen erfolgreich vermarkten möchte, kommt heute weder
um fundierte Online-Strategien und gute Inhalte noch um die Nutzung von Social Media herum.
Einen Tag lang vermitteln anerkannte Experten aus ganz Deutschland in Vorträgen und
Workshops aktuelles Wissen zu diesen Themen

Die einzelnen Vorträge und Workshops lesen sich auf jeden Fall ganz interessant.

Leser von content-driven-ecommerce.de erhalten mit dem Code „Promo2015“ ermäßigte Tickets für 59,00 EUR!

Jetzt Ticket sichern.

Veranstaltet wird die Konferenz von der Pixelcreation GmbH.

Notieren: ecomhack und Content-Commerce After Work

ecomhack

Am 30. Oktober – 1. November kommen im betahaus Berlin Entwickler und E-Commerce Profis zusammen, um beim 3. ecomhack gemeinsam an visionären E-Commerce Applikationen zu tüfteln.

Neben Networking mit E-Commerce-Gleichgesinnten kann man beimHackathon mit neuester Technologie von Apple Watch bis zu Relayr WunderBars hacken.

Am Sonntag nachmittag entscheidet eine hochkarätige Jury über die besten Projekte und wer Gadgets wie Oculus Rift DK und Parrot Bebop Dronen mit nach Hause nehmen kann.

Mehr Infos und Anmeldung: berlin.ecomhack.io.

Content Commerce After Work

Content trifft Commerce – Einladung zum E-Commerce-After-Work am 30. Oktober in Berlin

Moderne Kunden sind anspruchsvoll, gut vernetzt und bestens informiert. Für Händler und Hersteller ist es daher umso entscheidender, mit einem inspirierenden Einkaufserlebnis die Kunden auf ihre Seite zu ziehen. Ein grundlegender Baustein dafür ist die Verbindung von redaktionellen Inhalten mit Katalog-Elementen.

  • Welche Rolle spielt Content im E-Commerce?
  • Welche Schritte muss man unternehmen, um eine Content-Commerce-Strategie erfolgreich umzusetzen?
  • Wie wählt man den passenden Integrationsansatz?

Das Thema Content Commerce kann man hier in entspannter Runde mit Experten diskutieren. Zu diesen Experten zähle ich übrigens selbst, denn ich habe mich schon direkt dafür registriert und bin sehr, sehr gespannt – vor allem darauf, wen ich treffen werde.


Mehr Informationen und die Anmeldung finden Sie hier.

Programm

16.00 Fingerfood & Networking

16.30 Impulsvortrag Dr. Roman Zenner (ShopTechBlog): Mit Content begeistern – Kundenbindung in Zeiten von Amazon & Co.

17.00 Impulsvortrag Artas Bartas (Contentful): From clicks to experiences: Practical tips on getting started with Content Commerce

17.30 Drinks & Networking

Commercetools bietet zum Thema auch ein Whitepaper an, dass man sich hier herunterladen kann.


7 Tipps und 3 Beispiele für perfekte Onlineshop Inhalte

Wie man perfekte Onlineshop Inhalte erstellt ist für viele Shopbetreiber noch ein großes Mysterium. Auf dem Shopware Community Day durfte ich eine 25 Minuten Session halten, die den Titel „7 Tipps und 3 Beispiele für pefekte Onlineshop Inhalte“ trug.

Erstaunlicherweise war meine Session komplett voll, einige mussten stehen. Dies veranlasste mich zu der Bemerkung, dass es gleich zu Beginn noch einen 8ten Tipp gibt: Listen funktionieren immer!

Die folgende Präsentation untermalt das Gesagte während der Session. Schauen Sie sich die Präsi einmal an. Danach können Sie weiterlesen.

 

Tipp 1: Lernen Sie Ihren Kunden kennen

Der eine oder andere mag diesen Tipp für trivial halten. Aber ich gehe jede Wette ein: Wenn ich mich mit 10 Shopbetreibern vom Shopware Community Day in einem Raum einschließe und die Frage stelle, wer denn der Kunde ist, dann bekomme ich maximal 1 brauchbare Antwort. Der Rest wird sich in der Dimension von „18-35, weiblich“ bewegen.

Hier kommt der berühmte Unterschied zwischen einer demographischen und einer psychographischen Zielgruppe zum tragen. Die Formulierung „18-35, weiblich“ ist viel zu allgemein, denn nicht alle Damen in dieser Altersriege ticken gleich.

Es muss darum gehen herauszufinden, mit welchen Fragen und akuten Problem sich die Zielgruppe beschäftigt. Ebenso – und vermutlich noch viel wichtiger – ist die Kenntnis über die Entscheidungen und deren Kriterien die im Kaufprozess eine Rolle gespielt haben.

Als Quellen für die Datenerhebung bieten sich zum einen an:

  • Webseiten-Analytics
  • Vertriebler, Helpdesk und andere Personen, die regelmäßig Zielgruppenkontakt haben
  • persönlicher Kontakt

Gerade der letzte Punkte wird meines Erachtens recht selten erwähnt. Nichts kann zu mehr Aha-Erlebnissen führen, als die tatsächliche Kommunikation mit der Zielgruppe. Eine Möglichkeit wäre bspw. seine Top 10 Kunden zu einem Gespräch einzuladen. Oder aber auch diese direkt zu interviewen.

Das Ergebnis Ihrer Bemühungen ist idealerweise eine Persona (oder mehrere Personas – je nachdem). Eine Persona ist eine Art idealisierter Kunde, der möglichst detailgetreu beschrieben wird, um so ein Gefühl für den „echten“ Kunden zu bekommen.

Mir ist aufgefallen, dass zwar recht häufig von Personas gesprochen wird, jedoch so gut wie nie erläutert wird, wie genau man zu einer kommt. In einem der nächsten Blogposts werde ich darauf eingehen.

Tipp 2: Denken und handeln Sie aus Kundensicht

Dieser Tipp ist praktisch schon ein Resultat aus Tipp 1. Wenn Sie wissen, für wen Sie Ihren Onlineshop erstellen, solten alle Ihre Entscheidungen zukünftig aus der Sicht des Kunden gefällt werden. So kommen erzeugen Sie perfekte Onlinehshop Inhalte. „Perfekt“ meint dabei übrigens nicht in irgendeiner Weise „absolut“ perfekt, sondern perfekt für Ihre Personas.

Tipp 3: Erstellen Sie Inhalte für jede Position im Sales-Funnel

Gut, jetzt kann man sich lang und breit darüber unterhalten, ob das Bild des „Funnels“, also des Trichters überhaupt Sinn ergibt. Der Trichter soll ja andeuten, dass etwas nach unten hin weniger wird. In einem Experiment in meiner Küche habe ich einmal einen Liter Wasser durch einen Trichter gegossen. Unten kam immer wieder 1 Liter Wasser an. Egal, wie oft ich das Experiment wiederholt habe. Vermutlich würde ein Sieb ein klareres Bilder ergeben. Aber sei es drum.

Nicht jeder Besucher ist direkt kaufbereit. Unterschiedliche Besucher haben auch unterschiedliche Wissenshintergründe. Das kann sowohl das Thema betreffen, als auch den konkreten Onlineshop.

Somit ist es sinnvoll Inhalte nach verschiedenen Positionen im Verkaufstrichter zu erstellen. Dazu bedarf es zunächst irgendeines Modells, dass mir den Trichter in Abschnitte einteilt – und somit den Kunden zuordnet (verschiedene Modelle habe ich einem Beitrag auf textbroker.de aufgezählt).

Ein beliebtes ist das AIDA-Modell. Das steht für

  • Attention
  • Interest
  • Desire
  • Action

Zu deutsch also: Aufmerksamkeit, Interesse, Wunsch, Handlung (oder neudeutsch „Äktschön“).

Ein Besucher, der zum ersten Mal auf die Seite kommt, ist aufmerksam geworden. Dieser braucht ggf. Hilfestellungen eher allgemeiner Art. Dazu eigenen sich Blogbeiträge ganz hervorragend.

Woran erkennen Sie einen Kaufinteressenten? Daran, dass nach vielen Details gefragt wird. Zu diesen Details gehört auch die Frage nach dem Preis. Ja selbst Einwände aller Art sind im Grunde Kaufsignale. Das bedeutet, dass detailinteressierte Benutzer auf der „Action“-Ebene detailreiche Infos brauchen (etwa technische Datenblätter). Erst hier machen Angebotspreise richtig Sinn.

Mit einer sinnvollen Einteilung des Sales-Trichters können Sie eine Matrix erstellen, in der Sie jeder Position einen Inhaltstypen zuordnen. Wie das aussehen könnte, habe ich im Beitrag auf textbroker.de gezeigt.

Tipp 4: Erzählen Sie Geschichten

Möchten Sie perfekte Onlineshop Inhalte, so kommen Sie um Storytelling nicht herum. Zumindest sollten Sie sich mit dem Thema einmal befassen.

Stellen Sie sich vor, Sie könnten einen Ramschartikel für das Zwanzigfache des ursprünglichen Wertes verkaufen. Da reibt sich doch der Verkäufer die Hände, oder?

Wie das berühmte „Significant Objects Project“ der Herren Walker und Glenn zeigt, ist so etwas möglich. Diese hatten eine Reihe von Ramschartikeln gekauft und baten bekannte Schriftsteller darum, zu den Artikeln interessante Stories zu erzählen. Mit dieser Methode steigerten Sie den (wahrgenommmenen) Wert eben in jene schwindelerregenden Regionen.

Rainer Neuwirth aus Österreich befasste sich mit Storytelling und seinem Einfluss auf den Verkauf von Waren im E-Commerce in seiner Masterarbeit. Dabei vermied er einige Schwächen des Significant Object Projects (etwa, dass nicht der selbe Artikel mal mit und mal ohne Story verkauft wurde). Auf Ebay Österreich bot er Artikel an, denen ebenfalls eine Story angedichtet wurde. Sein Ergebnis: Eine Verdoppelung der Conversion-Rate.

Wenn Sie wissen möchten, wie etwa perfekte Produktstories aussehen, dann können Sie sich ein beliebiges Produkt von Manufactum nehmen. Die beschreiben selbst einen ordinären Apfelmus wie einen Wein.

Tipp 5: Verwenden Sie einen Redaktionsplan

Gewiss waren Sie schon auf einer Webseite, in der der letzte Blog- oder Newseintrag von vor Urzeiten war. Wie fühlt sich das an? Nicht gut, oder?

Wenn ein Blog plötzlich nicht mehr mit Inhalten gefüllt wird (bzw. gefüllt werden kann) oder Inhalte nicht zeitig erstellt werden, dann kann hier die Einführung eine verbindlichen Redaktionsplans helfen.

In einen Redaktionsplan tragen Sie die Artikel für die nächsten Wochen oder Monate ein inkl. Datum, Uhrzeit und verantwortlichen Redakteur. Sie glauben gar nicht, was für eine Kraft allein das Eintragen eines Termins für die Produktion hat.

Dabei kann man bspw. folgende Systematik verwenden. Angenommen, Sie möchten in Ihrem Blog einen Beitrag pro Woche veröffentlichen:

  • Überlegen Sie sich 12 Themen
  • Formulieren Sie für jedes Thema 4 Titel und tragen Sie diese direkt in den Kalender ein

Auf diese Art und Weise erhalten Sie 48 Titel, also praktisch für jede Woche einen. Sie können das natürlich auch für ein Quartal oder Halbjahr festlegen. Die 12 Themen habe ich übrigens nach der Anzahl der Monate bestimmt. So würden Sie sich – statistisch betrachtet – jeden Monat mit einem Thema beschäftigen.

Tipp 6: Verwalten Sie Inhalte medienneutral

Wir sehen uns einer Situation ausgesetzt, in der Inhalte in unterschiedliche Plattformen und Formate und Endgeräte veröffentlicht werden muss. Und nicht nur das. Es ist auch nicht absehbar, welche Endgeräte oder Anwendungen in Zukunft noch kommen werden. Sicher ist nur: Die Inhalte werden dort irgendwie hin müssen.

Zu leisten ist dies einzig, indem Inhalte medienneutral in einem zentralen Content-Repository verwaltet werden (Stichwort: Single-Source Publishing).

Die Methoden und Tools dafür sind da. Zum Beispiel Contentful.

Tipp 7: Messen und analysieren Sie

Wichtig ist, dass Contentbemühungen auch tatsächlich gemessen und analysiert werden. So lässt sich herausfinden, was funktioniert und was nicht. Der ganze Prozess von der Definition der Personas über die Produktion und die Verwaltung des Contents ist somit als Zyklus angelegt. Das hört niemals auf.

Das mag in Zeiten von Big Data zwar als trivial erscheinen, aber glauben Sie mir: Es gibt genug Webseiten-  und Shopbetreiber, die bis zum heutigen Tage nicht einmal ein Google Analytics haben.

Tipp 7 1/7: Kurz – entwickeln Sie eine Content Strategie

Jetzt habe ich Sie bis hierhin ein wenig an der Nase herumgeführt.

Denn jeder einzelne Tipp ist Bestandteil einer Content Strategie. Zwar könnte man jeden Tipp für sich nehmen und umsetzen.

Richtige Schlagkraft entsteht jedoch, wenn man es systematisch angeht.

Stellt sich die Frage: Was ist Content Strategie?

Das habe ich einem Artikel für die Ecommerce Lounge kurz einmal so gefasst:

Eine Content Strategie ermöglicht es Ihnen auf reproduzierbare Art und Weise zielgruppengerechte und Ihren Unternehmenszielen dienliche Inhalte zu produzieren.

Eine Content Strategie hat drei Dimensionen:

  • eine inhaltliche, also welche Inhalte produziere ich für wen
  • eine organisatorische, also wer ist wofür verantwortlich
  • eine strukturell-technische, also wo werden Inhalte gespeichert und wie gelangen sie in die Ausgabemedien

(siehe dazu auch meinen Beitrag in diesem Blog: „Die 3 Dimensionen der Content Strategie„).

Wie ist denn nun das Verhältnis von Content Strategie und Content Marketing? Content Marketing ist eine Anwendung einer Content Strategie.

Wenn Sie sich das Bild mit der Schnecke in der obigen Präsentation anschauen, dann kann man das so erläutern, wie es die Content Strategin Doris Eichmeier – Mitautorin des Buches „Die Content Revolution im Unternehmen“ – tut (von der auch das Bild stammt):

Die Regenbogen-Schnecke allein, ohne ihr buntes ballförmiges Haus, steht für die Content-Strategie im Unternehmen: Sie ist auf den ersten Blick behäbig und vergleichsweise uninspirierend. Ganz im Gegensatz zu der bunten Kugel mit den Regenbogenfarben, die das Content-Marketing symbolisiert: Sie ist der spektakuläre Blickfang – vor allem dann, wenn die Schnecke sich fortbewegt. Selbst wenn sie nur langsam vorankommt (typisch für Content Strategie), wechseln sich ihre Farben schnell ab. Sowohl die Schnecke als auch der bunte Ball sind aufeinander angewiesen: Würde die Kugel (das Content Marketing) nicht auf der Schnecke (Content-Strategie) sitzen, wäre sie zwar hübsch anzusehen – aber völlig richtungslos. Sie könnte kein einziges Ziel erreichen – es sei denn, aus Zufall. Deshalb ist es so wichtig, keine Content-Marketing-Aktion ohne fundierte Content-Strategie zu starten. Die Schnecke wiederum (die Content-Strategie) wäre ohne die Kugel einfach nur fad, keiner würde sich für sie interessieren.

(aus Eichmeier / Eck: „Die Content Revolution im Unternehmen: Neue Perspektiven durch Content-Marketing und -Strategie„, S. 41).

Beispiel 1: bodybuilding.com

Webseite: www.bodybuilding.com

Warum dieses Beispiel?

Dieser Onlineshop ist ein Musterbeispiel für konsquent zielgruppengerechte Inhalte.

Die ganze Seite erinnert stark an ein Magazin und enthält zu allen möglichen Themenbereichen Inhalte, wie Ernährungspläne, Ernährungstipps (inklusive Nahrungsergänzung), Interviews mit Größen der Szene und ein gigantisches Forum. Und ganz nebenbei werden natürlich auch Nahrungsergänzungen im Shop verkauft.

Wer nach Themen im Bereich Kraftsport / Bodybuilding sucht kommt praktisch nicht an dieser Seite vorbeit.

Was glauben Sie, lohnt sich der Aufwand für die Betreiber?

Beispiel 2: titus.de

Webseite: www.titus.de

Warum dieses Beispiel?

Auch hier haben wir es wieder mit einer konsequenten Zielgruppenausrichtung zu tun.

Hier zeigt sich auch, dass es von Vorteil ist, wenn der Betreiber und alle Mitarbeiter (inklusive aller Mitarbeiter in den Filialen) selbst Teil der Zielgruppe sind. Titus vertreibt Skateboards und Zubehör und alle Mitarbeiter sind ebenfalls Skater. Was könnte glaubwürdiger sein?

Beispiel 3: zentrum-der-gesundheit.de

Webseite: www.zentrum-der-gesundheit.de

Warum dieses Beispiel?

Dieses Beispiel habe ich ausgewählt, weil es gleich zwei Dinge zeigt: Zum einen nämlich, wie man es schafft zu einem Thema in den Suchmaschinen extrem präsent zu sein. Zum anderen zeigt es aber auch die Zweischneidigkeit von zu guten Onlineshop Inhalten.

Wann immer Sie irgendetwas zum Thema „Gesundheit“ suchen, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass Sie auf „Zentrum der Gesundheit“ landen. Sicherlich ist Ihnen das auch schon passiert. Hier werden in der Tat zu allen möglichen Themen sehr lange und in der Regel auch umfassende Artikel zu Gesundheitsthemen gebracht (hier ein Beispiel). Dem angeschlossen ist ein Onlineshop in denen man die – wie finde unaufdringlich angebotenen – und passenden Produkte direkt kaufen kann. „Zentrum der Gesundheit“ hat zum Teil schon fast den Status eines Informationsportals, so oft habe ich schon Verlinkungen darauf gesehen.

Nun ist diese Seite auch gleichzeitig ein Beispiel dafür, wie zu gut gemachtes Content-Marketing auch negativ zurückwirken kann. In einigen Foren etwa wird darüber sich ausgelassen, dass „Zentrum der Gesundheit“ ja „nur“ der Vermarktung und dem Verkauf diene. Dadurch entsteht bei manchen Besuchern ein „Geschmäckle“, das sie sicherlich vom Kauf in diesem Shop abhalten wird.

Vielleicht haben Sie die Diskussion um die Onlineplattform „curved.de“ verfolgt. Dies ist eine Plattform der Eplus Gruppe, gedacht als  Contentportal zum Thema „Mobile“ (Nutzen für den Besucher) und zur Informationssammlung, um Erkenntnisse über die Zielgruppe zu bekommen (Nutzen für den Betreiber).

Während der „Rock the Blog„-Konferenz gab es eine Podiumsdiskussion zwischen Sascha Pallenberg von Mobile Geeks und Matthias Schrader von Sinner-Schrader (das sind die, die „Curved“ betreiben). Sascha Pallenberg stieß auf, dass Eplus nicht explizit als Betreiber des Portals genannt wird (außer im Impressum). Das Argument von Matthias Schrader war, dass dies die Inhalte diskreditieren würde.

Wie das Beispiel von „Zentrum der Gesundheit“ zeigt, kann dies auch bei expliziter Nennung unter jedem Artikel problematisch sein.

Wenn Sie die ganze Podiumsdiskussion interessiert, können Sie diese hier verfolgen: „Curved, Eplus und warum Geldgeber ungern genannt werden wollen„.

 

 

SAVE THE DATE: OMCap am 7. & 8. Oktober 2015 in Berlin #OMCap15

OmCap 2015Am 7. und 8. Oktober findet in Berlin erneut die Online Marketing Capital – kurz OMCap – statt.

Die OMCap ist Berlins größte Fachkonferenz für Online Marketing, die jährlich über die aktuellsten Trends und Entwicklungen der Branche informiert.

An Tag 1 geben Experten in 4-stündigen Intensivseminaren hilfreiche Tipps rund um die folgenden Themen:

  • Content Marketing
  • OnPage SEO
  • OffPage – SEO
  • Tracking, Business IntelligenceAnalytics und AdWords.

Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 20 pro Seminar beschränkt.

An Tag 2 findet dann die eigentliche Konferenz statt.

Mit rund 20 Vortragsslots von mehr als 30 nationalen und internationalen Referenten wird eine breite Themenvielfalt aus dem großen Feld des Online Marketings abgedeckt.

Die Fachvorträge der OMCap 2015 umfassen folgende thematische Online Marketing Gebiete:

  • SEO
  • SEA
  • Display Advertising
  • User Experience
  • E-Mail Marketing
  • Mobile MarketingSocial Marketing
  • Conversion Optimierung
  • Analytics und Content

Eine erste Agenda gibt es auf der Webseite der OMCap:

http://www.omcap.de/de/omcap-2015/konferenz/

Rabattcode für Leser von content-driven-ecommerce.de

Treue Leser von content-driven-ecommerce.de, die zur OMCap möchten, können sich mit diesem Rabattcode einen Nachlass sichern: OMCap2015-CDE-5

Tickets gibt es hier: http://www.omcap.de/de/tickets/

Das war mein Content Strategy Camp 2015 #cosca15

Das Content Strategy Camp 2015 fand statt am 12.06. und 13.06.2015 in Dieburg (Zitat Sascha Stoltenow: „Wer nach Dieburg kommt, hat auch Interesse am Thema“).

Ein wenig ist es mittlerweile wie eine Art Klassentreffen. Wenn man schon bei der Registrierung gar nicht mehr das Ticket zeigen muss, sondern gleich mit „Ach, der Udo“ begrüßt wird und direkt sein Namensschild bekommt, dann weiß man, dass man schon mal hier war – in meinem Fall das dritte Mal.

Bevor es dann in den Session-Pitch ging, gab es noch eine betrübliche Nachricht:

Content Strategy Camp 2015 – letztes Mal in dieser Form

Das Content Strategy Camp wurde bislang aus Mitteln des e-Business Lotsen Darmstadt Dieburg finanziert. Deshalb konnte das Content Strategy Camp auch bislang kostenfrei angeboten werden. Da im Herbst die Förderung ausläuft muss die Community nun die Organisation und Finanzierung des Content Strategy Camps selbst in die Hand nehmen. Dazu wurde am Ende des 1. Tages eine Liste erstellt, in die sich alle eintragen konnten, die beim nächsten Camp mithelfen wollen. Da bin ich natürlich dabei.

Mein Vorschlag wäre an dieser Stelle sogar, dass man einen „Content Strategy Camp e.V.“ gründet. Man könnte so das Camp schon teilweise über die Mitgliedsgebühren finanzieren.

Pass für Content-Fitness

Meine erste Session führte mich zu Kai Heddergott. Hier ging es darum, wie man zunächst überhaupt beurteilen kann, wie „fit“ ein Unternehmen für Content Marketing überhaupt ist. Dabei schaut sich @heddergott 4 große Bereiche an:

Jedes dieser Felder wurde dann nach und nach abgearbeitet. Sehr praktische und interessante Session. Die Social-Mediafähigkeit wurde dabei mit einem Windbarometer gemessen:

Content Strategy Camp 2015

Die Präsentation zur Session gibt es auf Slideshare:

Der Spülschwamm und ich

Meine zweite Session führte mich zu „Content-Finding am Beispiel eines Spülschwamms“. Eine super Session – hier nahmen wir uns einen einfachen Spülschwamm vor und fingen an in eine Art systematischen Brainstorming herauszuarbeiten, was man alles über einen Spülschwamm produzieren könnten. Das Ergebnis:

Content Strategy Camp 2015Das Donut-Prinzip

Stefan Evertz stellte in dieser Session die von ihm mitentwickelte Variante des Social-Media-Erklärungs-Donuts vor. Der Donut wird gerne verwendet, um die unterschiedlichen sozialen Netzwerke zu erklären, so bspw.:

Twitter: Ich esse einen #Donut beim #Tatort

oder

Facebook: Mir gefallen Donuts

Das Prinzip des Donut lässt sich auch auf andere Bereiche übertragen, etwa wenn man die Rollen in einem Unternehmen erklären möchte.

Den aktualisierten Erklär-Donut gibt es übrigens hier.

Meine eigene Session machte ich im letzten Slot. Es ging um „Inbound Marketing mit WordPress„, worüber ich ja auch hier im Blog bereits geschrieben habe.

Liste aller Sessions vom Content Strategy Camp 2015

Das mit der „After-Show Party“ müssen wir noch üben

Sehr gewundert habe ich mich, dass bei der anschließenden Party praktisch nur eine Handvoll Leute da war. Lag es am Regen? War ich zu spät? Obwohl, wenn die Party um 20:00 anfängt und ich um 19:20 auftauche, kann ich nicht zu spät gewesen sein. Oder hatte keiner Lust? Das – liebe Barcamper – wäre etwas, was wir nochmal üben müssen, denn das, was sich dem Barcamp anschließt, ist so wichtig, wie das Barcamp selbst.

Ich jedenfalls habe auch anschließend noch sehr interessante Gespräche geführt und das Grillfleisch war super lecker. Wer nicht kam: Selbst schuld.

Fazit

Das Content Strategy Camp 2015 hat mir sehr, sehr gut gefallen. Super Organisation, super Leute, tolle Themen – auch wenn ich das eine oder andere Gesicht vermisst habe. Dass es ein #cosca16 geben wird, daran kann gar kein Zweifel bestehen.

In Bezug auf die Verbreitung Content Strategy gibt es nämlich noch eine ganze Menge zu tun.

Bildnachweis:

Udo Butschinek, Public Domain, ID-FC
Die Bilder auf den Bildern unterliegen den jeweiligen Copyrights.

Rückblick Content Commerce Camp 2015 #cococa15

Content Commerce Camp 2015In diesem Jahr haben wir das Barcamp parallel und in Kooperation mit Meet-Magento durchgeführt. Sehr interessant war es – aus Veranstaltersicht – zu sehen, was passiert, wenn die knapp 500 Teilnehmer der Meet-Magento plötzlich auf den Registrierungsstand zuströmen. Die Schlange wurde  ganz schön lang.

Unser Problem war dann: Wie teilen wir den Teilnehmern des Barcamps jetzt mit, dass sie sich in der Schlange gar nicht anstellen müssen? Alle mussten an unseren Sessionräumen vorbei, um zur Registrierung zu gelangen. Also stellten wir eine Pinwand auf, mit der Information, dass alle #cococa15 Teilnehmer einfach durchgehen können.

Dass alle Teilnehmer an unseren Räumen vorbei mussten, bewirkte auch, dass  alle Teilnehmer das gigantische „Shopware 5“ Plakat sahen, denn Shopware war schließlich einer unserer 3 Goldsponsoren. Die Jungs von Shopware, die auf der Meet-Magento waren, haben sich darüber riesig gefreut. Weniger freuten sich darüber die Veranstalter der Meet-Magento, die irgendwann – ganz freundlich – darum baten, das Shopware-Banner in den Sessionraum zu stellen. Das haben wir gut verstanden und dem selbstverständlich Folge geleistet:

Wie kommt Shopware zur Meet-Magento?Nach diesem etwas holprigen Auftakt – eine Veranstaltung die komplett glatt läuft, wäre ja auch grottenlangweilig – ging es etwas verspätet in die Begrüßungs-, Vorstellungs- und Session-Pitch-Runde. Insgesamt hatten wir 2 Räume und 5 Session-Slots, also Platz für 10 Sessions, die im Nu gefüllt waren.

Den vollständigen Plan mit allen Sessions für beide Tage kann man hier abrufen: bit.ly/cococa15.

Die Zahl der Anmeldungen lag bei 38, von denen 30 tatsächlich auftauchten. Somit hatten wir kuschelige, aber sehr intensive Sessions, was auch von den Teilnehmern genau so empfunden wurde.

Während des Camps erreichte mich noch eine schöne Twitter-Nachricht:

In dem Artikel von Userlike wird „Content-Commerce“ als Hype-Thema bezeichnet. Naja … wenn das wahr wäre, wäre die Zahl der Teilnehmer deutlich anders.

Fazit

Insgesamt war das Camp wieder „klein, aber fein“ mit tollen Sessions, wie etwa die von Danny Nauth zum Thema „Emotion Sells“. Das Barcamp darf ruhig noch weiter wachsen, damit das Thema „Content und Commerce“ weiter vorangetrieben wird.

Und es gibt auch schon einen Plan:

Die Zukunft

Für das nächste Jahr planen wir einen Content-Commerce Summit. Dieser soll über 3 Tage gehen:

  • 1 Tag Masterclasses
  • 1 Tag Konferenz
  • 1 Tag Barcamp

Das Barcamp ist dabei eine eigenständige Veranstaltung im Rahmen des Summit – kann also von diesem unabhängig besucht werden.

Die Konferenz wird dabei aus drei Tracks bestehen: Content Strategy, Content / Inbound Marketing und einem Tech-Track.

Das wird bestimmt der Kracher, also schon einmal vormerken!

Danke, Danke, Danke

Ich bedanke mich an dieser Stelle nochmal bei den Sponsoren die uns finanziell unterstützt haben und natürlich bei allen Teilnehmern, die mit Ihren Sessionvorschlägen das Barcamp überhaupt erst lebendig machen.

Goldsponsoren waren:

Coremedia

 Exali.de

Shopware

Silbersponsoren:

Handspiel

Savvy Magpie

Spryker

Xpose360

Bronzesponsoren:

keycdn.com
Bildnachweis:
Bild mit Shopware-Plakat: Udo Butschinek, Public Domain, ID-FC

APIdays Berlin – Allein unter Tekkies #apidays

Ein Gastbeitrag von Oliver Kraft – sologics GmbH & Co KG

Mein Name ist Oliver Kraft, ich bin Gründer und Geschäftsführer des auf E-Commerce Lösungen spezialisierten Dienstleisters sologics. Bis vergangenen Freitag war ich mit dem Butsch von ZIMMER 19 befreundet und das kam so:

Vor einigen Wochen sprach mich Butsch an, ob ich nicht Lust habe die APIdays in Berlin zu besuchen, er habe noch eine Karte. Klaro, also Hotel gebucht und auf geht’s nach Berlin. Doch Pustekuchen, Butsch hat nicht eine Karte zur Verfügung gestellt, sondern seine Karte. Also, kein Butsch. Aber ich wage es trotzdem.

Die APIdays sind eine internationale Veranstaltung, die die Experten der API-Branche zum diskutieren und dazulernen zusammenbringt. Das ganze findet diesmal im Humboldt-Carree in Berlin statt, einem alten Bankhaus das zum Büro und Konferenzcenter umfunktioniert wurde. Am Eingang sehe ich Menschen in T-Shirts mit der Aufschrift {“logo“:“API Evangelist“}, „200 OK“ und „The Wizard of OAuth“ und ich weiß sofort, dass ich hier richtig bin…

Noch ein schneller Kaffee (@Butsch: Diemal zwar nicht von Shopware, aber auch wieder kein „Schlumpi-Wumpi-Blue-Curacau-Mountain-Gedöhns“), dann geht’s nach ein paar organisatorischen Hinweisen an die rund 400 Teilnehmer und einem eindringlichen Apell, dass sich jeder hier Willkommen fühlen soll – auch Kaufleute – schon los.

APIDays Berlin Die Keynote hält Chris Taggart und stellt dabei sein Baby „OpenCorporates“ vor. Sein Projekt sammelt Unternehmensinformationen und stellt diese -natürlich über eine eigene API- für Dritte zur Verfügung. Ziel ist hier einmal das komplette Datenset unter jedem Unternehmen zur Verfügung zu stellen und jede Information im Netz zentral auffindbar zu machen. Ein spannendes und anspruchsvolles Projekt, das ich weiter beobachten werde.

Auf Taggert folgt ein Vortrag über den Einsatz von Hypermedia-APIs. Ich hasse Butsch. Am Ende weiß ich nur, dass die Slides grün waren. Die ganzen Slides findet Ihr unter dem Link http://slides.com/theefer/hypermedia-apidays Viel Glück!

Die dritte Session der Keynote hält Mandy Waite von Google, die ein wenig aus dem Google Nähkästchen plaudert und erzählt, dass alles bei 2_Waite_GoogleGoogle eine API ist oder zumindest eine hat. Beim Betrieb der APIs kommt es manchmal zu Fehlern und diese Fehler müssen schnellstens bemerkt werden. Ein entsprechendes Fehlerhandling muss also von Anfang an konzeptionell verankert sein. Im Übrigen eine der am meisten wiederholten Aussagen des Tages. Mandy geht dann dazu über Firebase, eine cloudbasierte Real-Time-Datenbank an der Sie mitentwickelt, vorzustellen. Fast scheitert das ganze am wahnsinnig schlechen WLAN, klappt dann aber irgendwann doch noch.

Nach der Kaffeepause schaue ich mir drei Sessions zu „APIs, Data & Intelligence“ an und erfahre dabei etwas mehr über Deep Machine Learning und Anwendungsfälle. Das Thema an sich finde ich zwar sehr spannend, drei der vier Vorträge aber auch sehr werblich.

Die interessantesten Sessions des Tages

Nach einem leckeren Mittagessen folge ich dem Track „APIs & Mobile“. Der erste Redner ist Andreas Constantinou von Visionmobile. Ein super interessanter Vortrag wie Internet of Things Programmierer APIs nutzen. Er zeigt ein nest-Thermostat und fragt ob dies das Internet der Dinge ist. Antwort: Nein es ist nur ein Daten-Hub. Constantinou erläutert, dass die Apps hinter den Hubs das eigentlich wertvolle sind. Die physischen Produkte, seien es nun Thermostate, Fitness-Tracker oder was auch immer sind austaschbar. Er blickt außerdem in die Zukunft in der jedes Connected Device zum Point-of-Sale werden kann. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Auto, dass eine bestimmte Öl-Marke zum Nachfüllen vorschlägt, wenn ein Ölwechsel ansteht?

Für mich war das definitiv eine der interessantesten Sessions des Tages

Es folgt ein Werbevortrag über Mobile-Connect eine GSM basierte Authentifizierungsmethode und dann ein Vortrag über schlechte APIs dessen Quintessenz eine durchgängige und gute Dokumentation und natürlich ein von vorneherein berücksichtigtes Fehlerhandling ist.

Am Ende des Tracks folgt Streamdata.io, die aus pullenden APIs streamende APIs machen. Also statt ständig die Gegenseite mit Anfrage zu bombardieren, werden Updates vom Steamdata-Proxy gepusht. So kann Rechenlast, Bandweite und viel Repsonse-Zeit gespart werden. Ein Klasse Vortrag mit direktem Nutzen.

Coca-Cola und APIs

Nach einer kurze Kaffeepause geht es in die letzten Tracks. Hier schaue ich mir an, was Coca-Cola mit APIs macht. Pascal Morgan, IT Director Germany & Innovation Europe ist der Redner und die ehemalige Kassenhalle im Humboldt Carree ist bis auf den letzten Platz gefüllt. Morgan macht sich erstmal eine Coke auf erzählt ein wenig wie er zu den APIdays eingeladen wurde. Storytelling kann er. Er erzählt ein wenig über Coca Cola, das Unternehmen, Coke Deutschland, die Produkte und den Beginn einer langen Reise deren Ziel es ist die Möglichkeiten und das Beste für das Unternehmen aus der Tec-Community herauszuholen. Er führt aus, wie wichtig es für Coca Cola ist die volle Kontrolle über Produktdarstellung, Produktinformationen, Texte, Inhaltsstoffe zu haben und wie schwierig dies im großen Coca Cola Konzern mit X Dienstleistern und noch mehr Verkaufsstellen umzusetzen ist.

Erste Überlegungen hierfür eine zentrale Datenbank aufzubauen gehen bis 1999 zurück. Richtig Bewegung in die Sache gebracht hat allerdings erst die EU Richtlinie 1169, die die Kennzeichnung von Lebensmitteln seit 2014 stark verschärft. „KO-BASE“ als zentrale Datenbank wurde eingerichtet aus der Aggregatoren wir z. B. Brandbank stets aktuelle und geprüfte Daten via API abholen können. Schön zu hören war, dass selbst für Coca Cola zig Monate ins Land gegangen sind bis alle Daten erfasst und zugeordnet waren, da stößt scheinbar auch ein Weltkonzern an Grenzen.

Am Ende des durchaus interessanten Einblicks in den Weltkonzern Coca Cola wird Morgan nach einer Vision für die Zukunft gefragt. Nun, er betont, dass Coca Cola hier ja erst am Anfang der Reise stehe und die KO-BASE Datenbank auch nur ein geschlossenes System sei, aber zum Beispiel Getränkeautomaten anzubinden, Apps die im Vorbeigehen auf die nächste Gelegenheit einer kleinen Erfrischung hinweisen oder Wearables, die feststellen wenn der User dehydriert und die nächste Cola oder ein Bonaqa braucht sind Dinge die er sich gut vorstellen kann.

APIdays Berlin APIdays BerlinAPIdays BerlinFazit

Mein Fazit vom ersten Konferenztag (den zweiten und den Hackathon habe ich ausgelassen um den Tekkies eine kleine Chance zu lassen ? ) war eine durchaus spannende und auch für Kaufleute in weiten Teilen verständliche Fachkonferenz. Mit tieferem Verständnis von der Technik hinter den APIs machen sicher die Gespräche am Rande über konkrete Probleme und Lösungsansätze einen zusätzlichen Reiz dieser Veranstaltung aus.

Bildnachweis:
Fotos (c) by Oliver Kraft

 

E-Commerce Camp Jena 2015 #eccj15

E-Commerce Camp Jena 2015Es gibt über das Jahr verteilt verschiedene Pflichttermine. Und damit meine ich nicht die Cebit, denn die ist grottenlangweilig. Die Rede ist an dieser Stelle vom E-Commerce Camp Jena 2015, das am 13. und 14.03.2015 statt fand.

Ich hatte selbst eine Session vorbereitet mit dem Titel „Schnee von gestern: Warum PIM-Systeme für den Arsch sind“, hatte aber aufgrund der vielen Sessionvorschläge keine Möglichkeit mehr überhaupt den Vorschlag zu machen.

Während ich über einem Becher sehr dünnem Kaffee dem Kollegen Oliver Kraft von Sologics noch etwas mitteilte, hatte sich bereits 2 Sekunden nach Ankündigung die Schlange der Sessionvorschlagenden so verlängert, dass ein Anstellen schon keinen Sinn mehr machte. Und so blieb mir nichts anderes übrig, als für die Sessions mit abzustimmen.

Mit knapp 200 Teilnehmern was das Barcamp richtig groß und ehrlich gesagt, dürften es mehr auch nicht sein. Dafür gab es aber eine ganze Reihe hochspannender Sessions. Nicht angenommen wurde eine Weinprobe – der Vorschlagende wollte irgendwelche Weine im Supermarkt einkaufen, die dann gemeinsam verkostet werden sollten. Ich fand‘ den Vorschlag super und wäre die am Freitag gewesen, hätte ich dafür gestimmt. Anmerkung des Vorschlagenden: „Wie seid ihr denn drauf? Ihr müsstet mal zu einem TYPO3-Camp kommen“. Auch nicht statt fand eine Session zum Thema „Ladyboys“.

Besuchte Sessions beim E-Commerce Camp Jena 2015

Email-Marketing – Michael Keukert

Michael plauderte ein wenig aus dem Nähkästchen wie man Email-Marketing mit Autorespondern betreibt. Eine klasse Sache, die viel  zu selten gemacht wird. Wenn ein Kunde bestellt hat, werden ihm in Abständen nach gewissen Regeln per Autoresponder Emails zugeschickt. Hat der Kunde bspw. vor 2 Wochen ein erklärungsbedürftiges Produkt bestellt, bekommt er eine Email, ob alles gut ging und einen Link auf erklärendes Material. Solche Autoresponder kann man dann für weitere Zeitintervalle festlegen. Hat der Kunde ein Jahr lang nichts bestellt kommt eine „Wir vermissen Sie“ Email. Der Vorteil von Autorespondern – im Gegensatz zu Newslettern – ist, dass diese nur einmal angelegt werden müssen und dann bis in alle Ewigkeit laufen.

E-Commerce Systeme gestern, heute und morgen – Alexander Graf

Alex gab hier in bester Kassenzone.de Manier einen Überblick über den aktuellen Markt der E-Commerce Systeme bzw. den Zustand des E-Commerce im Allgemeinen. Wie gewohnt kenntnisreich und mit Hang zum „Doom and Gloom“: Amazon hat die Macht. Stimmt zwar und ist aus Sicht von Otto und diversen Mittelständlern unschön, bietet aber auch Chancen. Super Session, die Spaß gemacht hat und für mich die Session des Tages war.

SphereIO aus Agentursicht – Christoph Batik

Die Session von Christoph hat für mich dazu geführt, dass ich SphereiO jetzt noch cooler finde, als vorher. Er stellte zwei Fallbeispiele aus seiner Agenturpraxis dar und wie er das grob umgesetzt hat. Er war vor allem voll des Lobes, was den schnellen Support angeht, verwies aber auch ganz ehrlich auf die eine oder andere noch bestehende Schwäche.

Content-Commerce mit NEOS – Robert Lemke, Jens Schulze

Das Urgestein der TYPO3-Szene zeigte seinen „Proof of Concept“, wie er innerhalb von nur 4 Tagen (inklusive Einarbeitung in die API) SphereIO mit TYPO3-NEOS vereinte. Vom Ansatz her sehr sympathisch (die Referenten und das System). Wenn es das „Out of the Box“ gibt, nehme ich das sofort (und sage mir jetzt bitte keiner, dass das nicht geht. Das geht!).

 

Eines würde ich anders machen: Einen Barista bestellen, der einen Jamaica-Blue Mountain nach allen Regeln der Barista-Kunst fertigt. Das Budget sollte das locker hergeben.

Ansonsten klasse Barcamp. Wie sagte der Terminator: „I’ll be back“.

Und wer mehr zum Thema Content und E-Commerce erfahren möchte, kommt am besten zum Content-Commerce Camp nach Leipzig.

Bildnachweis:
Udo Butschinek, Public Domain, ID-FC

Bericht vom Content-Commerce Camp Leipzig #cococa14

Blick von der Dachterrasse der Leipziger Foren

Nun ist es vorbei das 1. Content-Commerce Camp, das am 17.10. und 18.10.2014 in Leipzig statt fand.

Mir war zur Beginn gar nicht bewusst, dass ich mit diesem Barcamp nicht nur dem Thema „Content und E-Commerce“ eine gewisse Verbreitung verschaffen kann, sondern gleichzeitig einigen Leuten tatsächlich das Konzept eine Barcamps näher bringe.

Gefühlte 90% aller Teilnehmer war vorher noch nie auf einem Barcamp. Das gab mir anfänglich doch zu denken. Werden die Sessions voll? Und wie die voll wurden! Schon am ersten Tag gab es mehr Sessions als Slots, so dass wir 2 davon  auf den nächsten Tag legen mussten (meine eingeschlossen).

Der Sessionplan vom Content-Commerce Camp Leipzig ist hier abrufbar: bit.ly/cococa14.

Verkauf vs. Inbound-Marketing

Einen peinlichen Auftakt gab es in der ersten Session mit Hubspot. Obwohl vorher ausdrücklich instruiert, keine Produktpräsentation zu machen, sondern den Teilnehmern das Thema Inbound-Marketing zu vermitteln, ging es in der Session direkt hart in den Produktpitch. Also ganz gegen das Inbound-Marketing-Prinzip, was voll nach hinten los ging, als die ersten Teilnehmer den Raum verließen und ein weiterer in die Präsi reingrätschte, dass man keine Lust auf einen Produktpitch hat. Zwar bekam der Sessionhalter gerade noch die Kurve, unschön war es trotzdem.

Content ROI

Wie man durch guten Content einen ordentlichen Conversion-Uplift und 750% ROI hinbekommt, zeigte in seiner Session Danny Nauth von der Webarts AG.

Storytelling

Grundsätzliches zum Thema Storytelling und wie auch ein Unternehmen wie Spreadshirt versucht hinzubekommen verriet Dave Gorman. Hier gab es noch wertvolle Impulse für Spreadshirt, die für sich den Besuch des Barcamps schon rechtfertigte.

Emotional Commerce

Markus Kämmerer punktete mit seinen „7 Geboten des Emotional Commerce„. Hier zeigte sich schon beim Pitch, dass Listen immer funktionieren, als beinahe alle Hände nach oben gingen.

Automatisierte Textgenerierung

In der Pause gab es nochmals einen Schnellvortrag zum Thema „automatisierte Texterzeugung“ von Saim Alkan. Unternehmen, die jahrelang nur die harten Produktdaten in der Warenwirtschaft gepflegt haben (wir reden hier von vielen, vielen zehntausenden Produkten), können für einen Onlineshop nicht „mal eben“ noch Texte produzieren lassen. Hier kann aexea aus den Produktblättern ratzfatz Beschreibungen erzeugen. Sehr beeindruckend.

Bahnstreik am Samstag

Was keiner auf der Karte hatte und was sich auch nicht planen lässt: Bedingt durch die Bahnstreiks mussten eine Reihe von Teilnehmern am Freitagabend Hals über Kopf das Camp verlassen, da sie sonst bis Montag aus Leipzig nicht mehr weg gekommen wären. Das drückte natürlich stark auf die Teilnehmerzahl am Samstag, allerdings nicht auf die Laune oder die Qualität der Sessions.

Human Ressources und E-Commerce

Andreas Schöninger stellte das Unternehmen als Ganzes als Produkt dar und zeigte, dass auch dieses Produkt mit den gleichen Methoden für potenzielle Mitarbeiter „verkauft“ werden muss. Hier gab es einen regen Austausch. Super Session.

Content der fesselt bei Sheego

Elske Ludewig von eResult und Philipp Winkelhofer von Sheego / Schwab zeigten, wie man mit den richtigen Inhalten Besucher bekommt, ohne sich von Google abhängig zu machen und vor allem: Wie man herausfindet, welche Themen relevant sind, z.B. über das Bilden und die Analyse von Fokusgruppen.

Product Information Management als Content Management

Dann durfte ich auch endlich und sprach über eines meiner Lieblingsthemen, nämlich PIM und was das mit Content Management zu tun hat (siehe dazu auch hier).

User Generated Content

Annett Kretzschmar sprach über „User Generated Content“ und zeigt Beispiele von TKMaxx und anderen, bei denen das sehr gut funktioniert hatte.

Auch Karen McGrane war beim Content-Commerce Camp Leipzig

… naja, jedenfalls virtuell. Mein Sessionvorschlag war, den sehr spannenden und wie ich finde grundlegenden Vortrag „Adapting ourselves to adaptive Content“ zu zeigen. Die eine oder andere hat hier sicherlich noch einmal einen inspirierenden Impuls mitgenommen.

Danke, Danke, Danke

Ein echtes Bedürfnis ist es mir, mich bei den Sponsoren zu bedanken, die es ermöglicht haben, dass das Camp statt finden konnte:

Mein Dank gilt natürlich auch den vielen Medienpartnern, ohne die das Camp die Verbreitung, die es gefunden hat, gar nicht gegeben hätte und nicht zuletzt vor allem:

Den extrem netten und offenen Teilnehmern, die mit ihrem Interesse das Camp überhaupt erst lebendig gemacht haben!

Ich freue mich, wenn im nächsten Jahr alle wieder kommen.

Bildnachweis:
Udo Butschinek, Public Domain, ID-FC

10 Erkenntnisse vom Content Strategy Camp 2014 #cosca14


Gemeint ist hier „curved.de“ und „Symfonie“ (das Framework). Logisch: WordPress hat auch kein Entwickler-Framework, da muss man halt was nehmen, das funzt.

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