Monthly Archives: Juni 2015

Content-Commerce Weekly Roundup

Was ist Content Marketing?

Donna Arriaga erklärt auf denamico.com das Was, Wer, Wann, Wo und Wie des Content Marketing in 5 Bildern.

Was macht einen Content-Marketing Profi aus?

Antworten von Klaus Eck gibt es im Blog des Content-World Forum.

8 kostenlose Tools für die Keyword-Recherche

Gefunden auf etailment.de

Warum es sich lohnt einen Blick auf die Content-Qualität zu werfen

Wie immer ein lesenswerter Beitrag von Klaus Eck. Gefunden auf pr-blogger.de

Content-Commerce Weekly Roundup

Storytelling mit Shopware 5

Ein Tutorial als PDF. Via Shopware-Newsletter.

RWD 1: Warum Responsive-Design Schrott ist

Schöner Artikel über das Buzzword „responsive Webdesign“. Gefunden auf mobile-zeitgeist.com

RWD 2: Wie man responsive Design schnell bekommt

Klasse Slidedeck von Sven Wolfermann

Das Ende der Homepage

Wer immer noch für die Startseite gestaltet sollte, sich diesen Artikel aus „The Atlantic“ mal genauer anschauen. Hier wird mit Zahlen untermauert, warum die Startseite tot ist.

Intelligent Content

Seit neuestem hat ja auch das Content Marketing Institute den intelligenten – also strukturierten –  Content entdeckt. Hier ein Artikel von Star-Content-Strategin Rahel Bailie darüber, was Content mit einem Dinner zu tun hat.

Content-Commerce Weekly Roundup

Professionelle Content-Produktion und Content Management ist nicht für lau zu haben

Interview mit Doris Eichmeier auf textbroker.de

Der Einfluss von Farben auf die Zahl der Klicks

Beitrag von Inken Kuhlmann auf hubspot.de

Das SEO Cheat-Sheat

Immer den Überblick behält man mit diesem Cheat-Sheat. Gefunden auf moz.com

Die Produktdetailseite

Die Produktdetailseite als heimlicher „Branding-Superstar“.

Für viele Marketingverantwortliche ist die Startseite aus Markensicht die wichtigste Seite überhaupt – die Eingangstür in den Online Shop sozusagen.

Jedoch gehen „nicht alle durch die Eingangstür“ –  gefunden auf konversionskraft.de.

Das Ende der Homepage ist im Übrigen schon lange ein Thema unter Content Strategen. Der „Death of Homepages“ wird in diesem Beitrag auch mit Zahlen hinterlegt.

Das war mein Content Strategy Camp 2015 #cosca15

Das Content Strategy Camp 2015 fand statt am 12.06. und 13.06.2015 in Dieburg (Zitat Sascha Stoltenow: „Wer nach Dieburg kommt, hat auch Interesse am Thema“).

Ein wenig ist es mittlerweile wie eine Art Klassentreffen. Wenn man schon bei der Registrierung gar nicht mehr das Ticket zeigen muss, sondern gleich mit „Ach, der Udo“ begrüßt wird und direkt sein Namensschild bekommt, dann weiß man, dass man schon mal hier war – in meinem Fall das dritte Mal.

Bevor es dann in den Session-Pitch ging, gab es noch eine betrübliche Nachricht:

Content Strategy Camp 2015 – letztes Mal in dieser Form

Das Content Strategy Camp wurde bislang aus Mitteln des e-Business Lotsen Darmstadt Dieburg finanziert. Deshalb konnte das Content Strategy Camp auch bislang kostenfrei angeboten werden. Da im Herbst die Förderung ausläuft muss die Community nun die Organisation und Finanzierung des Content Strategy Camps selbst in die Hand nehmen. Dazu wurde am Ende des 1. Tages eine Liste erstellt, in die sich alle eintragen konnten, die beim nächsten Camp mithelfen wollen. Da bin ich natürlich dabei.

Mein Vorschlag wäre an dieser Stelle sogar, dass man einen „Content Strategy Camp e.V.“ gründet. Man könnte so das Camp schon teilweise über die Mitgliedsgebühren finanzieren.

Pass für Content-Fitness

Meine erste Session führte mich zu Kai Heddergott. Hier ging es darum, wie man zunächst überhaupt beurteilen kann, wie „fit“ ein Unternehmen für Content Marketing überhaupt ist. Dabei schaut sich @heddergott 4 große Bereiche an:

Jedes dieser Felder wurde dann nach und nach abgearbeitet. Sehr praktische und interessante Session. Die Social-Mediafähigkeit wurde dabei mit einem Windbarometer gemessen:

Content Strategy Camp 2015

Die Präsentation zur Session gibt es auf Slideshare:

Der Spülschwamm und ich

Meine zweite Session führte mich zu „Content-Finding am Beispiel eines Spülschwamms“. Eine super Session – hier nahmen wir uns einen einfachen Spülschwamm vor und fingen an in eine Art systematischen Brainstorming herauszuarbeiten, was man alles über einen Spülschwamm produzieren könnten. Das Ergebnis:

Content Strategy Camp 2015Das Donut-Prinzip

Stefan Evertz stellte in dieser Session die von ihm mitentwickelte Variante des Social-Media-Erklärungs-Donuts vor. Der Donut wird gerne verwendet, um die unterschiedlichen sozialen Netzwerke zu erklären, so bspw.:

Twitter: Ich esse einen #Donut beim #Tatort

oder

Facebook: Mir gefallen Donuts

Das Prinzip des Donut lässt sich auch auf andere Bereiche übertragen, etwa wenn man die Rollen in einem Unternehmen erklären möchte.

Den aktualisierten Erklär-Donut gibt es übrigens hier.

Meine eigene Session machte ich im letzten Slot. Es ging um „Inbound Marketing mit WordPress„, worüber ich ja auch hier im Blog bereits geschrieben habe.

Liste aller Sessions vom Content Strategy Camp 2015

Das mit der „After-Show Party“ müssen wir noch üben

Sehr gewundert habe ich mich, dass bei der anschließenden Party praktisch nur eine Handvoll Leute da war. Lag es am Regen? War ich zu spät? Obwohl, wenn die Party um 20:00 anfängt und ich um 19:20 auftauche, kann ich nicht zu spät gewesen sein. Oder hatte keiner Lust? Das – liebe Barcamper – wäre etwas, was wir nochmal üben müssen, denn das, was sich dem Barcamp anschließt, ist so wichtig, wie das Barcamp selbst.

Ich jedenfalls habe auch anschließend noch sehr interessante Gespräche geführt und das Grillfleisch war super lecker. Wer nicht kam: Selbst schuld.

Fazit

Das Content Strategy Camp 2015 hat mir sehr, sehr gut gefallen. Super Organisation, super Leute, tolle Themen – auch wenn ich das eine oder andere Gesicht vermisst habe. Dass es ein #cosca16 geben wird, daran kann gar kein Zweifel bestehen.

In Bezug auf die Verbreitung Content Strategy gibt es nämlich noch eine ganze Menge zu tun.

Bildnachweis:

Udo Butschinek, Public Domain, ID-FC
Die Bilder auf den Bildern unterliegen den jeweiligen Copyrights.

5 Tools für Content-Commerce

Tools für Content-CommerceWieso gibt es eigentlich eine Trennung in Web-Redaktionssysteme und Shopsysteme? Beide müssen doch einem Besucher Inhalte präsentieren, oder etwa nicht?

Historisch erkläre ich mir das so:

Von Beginn an gab es den Bedarf die Inhalte einer Webseite aktuell halten zu müssen, und das ohne technisches Know-How. Wer in den Anfa?ngen kein HTML oder etwas spa?ter wenigstens WYSIWYG-Editoren bedienen konnte, hatte keine Chance. Ab Mitte der 90er begann die Entwicklung von Web- Redaktionssystemen, die genau diesen Bedarf decken sollten.

Etwa zeitgleich begann auch die Entwicklung von Systemen, mit denen es mo?glich sein sollte Waren u?ber das Internet zu vertreiben, also Shopsystemen.

Diese hatten naturgema?ß einen anderen Fokus als die Web-Redaktionssysteme. Hier mussten vor allen Dingen Bestellprozesse abgewickelt sowie Produkte pra?sentiert werden. Daten mussten ggf. mit Warenwirtschaftssystemen ausgetauscht werden. Und so spezialisierten sich beide Systemvarianten auf den jeweiligen Bereich und deckten den Bedarf immer besser ab.

Dadurch entstand aber gleichzeitig auch eine Trennung, na?mlich die von Webseiteninhalten und Webshops, die spezielle
Webseiteninhalte pra?sentierten und gleichzeitig fu?r eine Bestellabwicklung sorgten.

Diese Trennung hat sich im Lauf der Zeit so sehr eingebu?rgert, dass sie beinahe als selbstversta?ndlich angesehen wird. Niemand wundert sich mehr daru?ber, dass etwa die Corporate-Website eines Unternehmens von ihrem Shop getrennt ist und gar auf unterschiedlichen Domains la?uft.

In etwas elaborierteren Varianten wird der Shop optisch exakt an das Layout der Corporate-Website angepasst, so dass zumindest die Illusion der Einheit von Corporate-Website und Webshop entsteht.

Wenn ich schreibe, die Trennung sei „beinahe selbstversta?ndlich“, so ist damit gemeint, dass diese schon immer vorhandene Problematik bekannt ist und mit den verschiedensten Mitteln versucht wird zu lo?sen.

Neben den zwei oben skizzierten Lo?sungsansa?tzen gibt es auch den Versuch die fehlenden Komponenten im jeweiligen System nativ nachzubauen. An ein Redaktionssystem wird ein Shop dran programmiert. Oder umgekehrt werden CMS-Funktionalita?ten im Shop-Backend zur Verfu?gung gestellt.

Bei Shopsystemen wird unter „CMS-Funktionalität“ in aller Regel ein WYSIWYG-Editor verstanden, mit dem man Texte fett und kursiv machen kann.

Bei den Shop-Plugins für Web-CMS fehlt es dann an Anbindungen zu Bezahlsystemen oder der Warenwirtschaft. Auch sind die Produktverwaltungen eher rudimentär und eher für unterkomplexe Anforderungen geeignet (man denke nur an „tt_products“ für TYPO3 *schauder*).

Dass die Entwicklung des Web entsprechende Tools für Content-Commerce nötig macht, ist zwischenzeitlich auch Forrester Research aufgefallen (siehe bspw. das Paper „Bridge The Commerce/Content Divide„). Tools für Content-Commerce sind aber dennoch rar gesät.

Deshalb liste ich in diesem Beitrag 5 Tools für Content-Commerce auf, mit denen die „Commerce/Content“-Trennung aufgehoben werden kann.

Die Integratoren

Die ersten zwei Kandidaten gehen den ganz offenkundigen Weg. Die Philosophie ist, einfach das zu nehmen, was es schon gibt und zu einem funktionsfähigen Ganzen zu verbinden.

Man stelle sich vor – und dieser Fall ist mir erst letzte Woche wieder begegnet – jemand hat eine TYPO3-Seite die seit Jahren gepflegt wird und ein super Ranking hat. Alle Redakteure kenne das System mittlerweile in- und auswendig. Jetzt möchte man einen Shop integrieren. Da geht man doch nicht hin und transferiert alle Inhalte in ein neues System, risikert einen Abrutsch im Ranking und schlägt sich mit verärgerten Redakteuren herum.

Hier kommen die ersten beiden Tools für Content-Commerce ins Spiel:

Beide Lösungen sind eine Schnittstelle zwischen zwei Systemen und beide haben als Ausgangsbasis TYPO3 als Web-CMS. TYPO3 macht in diesem Zusammenhang natürlich Sinn, da es im deutschsprachigen Raum das am häufigsten eingesetzte ist.

TOXID

TOXID wurde ursprünglich entwickelt von Joscha Krug und seiner marmalade GmbH und ist ein Open Source Projekt.

Wie so oft entsprang diese Lösung einem konkreten Projekt-Problem. Als TYPO3-Agentur hatte marmalade einen OXID-Kunden übernommen. Ein kleiner Händler, dem aber noch die ansprechenden  Inhalte zu seinen Produkten fehlten. Da eine Anreicherung der Produkte mit Inhalten mit den Mitteln von OXID nicht möglich war, wurde mittels PHP-cURL eine Brücke zu TYPO3 gebaut.

Die generische Lösung ermöglichte auch den „Brückenbau“ zu anderen Redaktionssystemen. Mittlerweile kann TOXID auch mit Systemen wie Joomla, WordPress, Drupal und Redaxo kommunizieren.

Wenn Sie also einen OXID Shop haben und mehr Inhalte pflegen möchten, wäre TOXID einen Blick wert.

TOXID-Referenzen finden Sie auf der TOXID-Webseite.

ShopFusion

ShopFusion aus dem Hause ZIMMER 19 geht einen anderen Weg.

Statt ein Shopsystem an mehrere Web-CMS anzudocken, wird das Web-CMS, in diesem Falle TYPO3,  als ausliefernde Instanz verwendet. ShopFusion ist so entwickelt, dass prinzipiell beliebige Shopsysteme an TYPO3 angedockt werden können. „Out-of-the-box“ funktioniert das momentan für Magento und OXID.

Der Vorteil vom CMS aus zu gehen ist, dass der komplette Template-Mechanismus von TYPO3 verwendet werden kann. Es sind prinzipiell – zumindest für die Frontend-Umsetzung – nur minimale technische Kenntnisse des Shopsystems notwendig.

Im Rahmen eines Projekts wurde auch der deutsche Onlineshop von Lindt & Sprüngli an TYPO3 angebunden. Als Onlineshopsystem wird hier ePages eingesetzt.

Im Gegensatz zu TOXID ist ShopFusion eine kommerzielle Lösung, für die entsprechende Lizenzen gekauft werden müssen.

ShopFusion-Referenzen kann man über das Formular auf der Webseite anfragen.

In der ShopFusion-Dokumentation finden Sie auch ein Video, das Ihnen zeigt, wie Sie in Minuten Magento und TYPO3 „verheiraten“.

Das schweizer Taschenmesser: WordPress

Spricht man von Tools für Content-Commerce darf selbstverständlich nicht WordPress fehlen.

WordPress ist – mit Abstand – das weltweit am häufigsten eingesetzte Web-CMS. Und das vollkommen zu Recht. In einem anderen Beitrag habe ich ja schon über die Möglichkeiten geschrieben, wie man WordPress als Inbound-Marketing Tool einsetzen und damit eine gute, und vor allem kostengünstige, Alternative zu Hubspot hat.

Für WordPress gibt es eine Vielzahl von Erweiterungen zu nur allen erdenklichen Anwendungsbereichen. Im Gegensatz zu den Erweiterungen von TYPO3 sind hier die allermeisten richtig gut. Man denke nur an das SEO-Plugin von Yoast.

Möchte man mit WordPress jetzt auch noch E-Commerce betreiben, so geht dies mittlerweile mit dem WordPress-Plugin „WooCommerce“ in der „germanized“-Version ist diese sogar an die Deutsche Rechtslage angepasst. Einfache Anwendungsfälle sollten in der Kombination WordPress-WooCommerce locker abgefackelt werden können.

Sollte es komplexer werden, ist eine Integration von API-Tools wie SPHERE.IO möglich. Diese Möglichkeit stellte Christoph Batik von Keynet in Österreich beim E-Commerce Camp in Jena vor (die Slides zur Session finden sich hier).

Damit kommen wir auch schon zu den nächsten Tools für Content-Commerce.

Das Schwergewicht: Hippo CMS

Sehr beeindruckt bin ich in jüngerer Zeit auch vom java-basierten Hippo-CMS. Hippo ist ein hochmodernes, multichannel-fähiges und vor allem wirklich content-fokussiertes CMS.

Hippo CMS berücksichtigt nicht nur die reine Content-Pflege, sondern erlaubt auch die Auswertung unterschiedlicher Metriken und das Anlegen von Personas für die dann relevante Inhalte geschrieben werden können.

Hippo CMS ist dabei so offen, dass es erweitert und an Drittsysteme angedockt werden kann.

So lässt sich das oben bereits erwähnte SPHERE.IO aufgrund seines flexiblen API-Ansatzes mit Hippo CMS verbinden (siehe im Blog von Commerce-Tools).

Hippo selbst scheint auch an weitere E-Commerce Systeme angebunden zu sein:

At Hippo we’ve come to closely partner with some of the largest eCommerce platforms in order to deliver truly optimized eCommerce experiences that bring together Content, Commerce, Channels and Customers.

Webseite onehippo.com (dort gibt es auch ein Content & E-Commerce Whitepaper zum Download).

Von API zu API

Unser letzter Kandidat in der Liste der Tools für Content-Commerce ist eine Verbindung zweier „Frontend? Hammwer nicht!“-Ansätze.

Die Rede ist von SPHERE.IO auf der einen Seite und meinem Lieblings-CMS Contentful auf der anderen. Als ich vor einiger Zeit beide Systeme kennengelernt hatte, war meine erste Reaktion gleich: Warum verbindet man das nicht. Das hatte ich auch den Produktmanager bei SPHERE.IO gefragt, der dann gleich bestätigte, dass das in der Mache sei. Die gleiche Frage stellte ich auch Sascha, dem CEO von Contentful. Der sagte „Wir sind im Gespräch“.

Für mich war das von Anfang an ein innovativer Kandidat für die Verbindung von Content und Commerce, weil man dadurch vollkommen unabhängig von unterschiedlichen Plattformen wird. Die Inhalte können in eine App oder einen Print-Katalog ausgespielt werden (siehe dazu auch meinen Beitrag „So könnte E-Commerce Innovation aussehen„).

Wenn ich Christian Blomberg von Contentful richtig verstanden habe, dann gibt es jetzt eine offizielle Partnerschaft mit Commerce-Tools (also den SPHERE.IO-Machern). Somit ist eine Content-Commerce Plattform in Kombination der Systeme für den allgemeinen Einsatz bald zu erwarten. Ich werde darüber berichten!

Das war meine Übersicht über 5 Tools für Content-Commerce.

Falls Sie ein bevorzugtes Tool für Content-Commerce kennen, das hier nicht aufgelistet ist, freue ich mich auf Hinweise in den Kommentaren.

Bildnachweis:
flickr.com, Daniel Broche, Creative Commons: BY

Content-Commerce Weekly Roundup

Der Mythos von der CMS-Auswahl

Ein schöner Artikel über die Gefahren, wenn man ein CMS durch die Produktlinse auswählt. So wie es auch mit Shopsystemen gemacht wird. Einfach mal den Begriff „CMS“ durch „Shop“ ersetzen. Passt gut zu meinem Artikel „Welches System nehmen wir? Falsche Frage!„.

Gefunden auf cmsmyth.com

Studie Mittelstandskommunikation 2015

Tja, wer hätte das gedacht? 50% aller Mittelständler haben keine Kommunikations- bzw. Content Strategie. Eine Studie der Universität Leipzig. Content Strate … What?

27 Strategien, wie man Ideen für Blogposts bekommt

Wer ein Blog betreibt kommt früher oder später einmal in die Verlegenheit, dass die Ideen ausgehen. Tipps, man aus diesem Loch herauskommt, gibt Jeff Bullas. Ein Tipp auch von mir hier im Blog.

Content Marketing als Schleichwerbungs-Falle?

Ein Artikel über das Netdoktor-Verfahren. Gefunden auf online-marketing.de

Für den Context designen

Derek Featherstone über Design für Kontexte, nicht Endgeräte. Kontext ist bei ihm auch Zeit oder aktuelle Gemütsverfassung und einiges mehr. Sollte sich jeder Designer mal anschauen.

Webstock ’15: Derek Featherstone – Designing for Context not the Device from Webstock on Vimeo.

Alles zum Thema „QR-Codes“

Welches System nehmen wir? Falsche Frage!

Auf etailment.de stieß ich kürzlich auf einen Beitrag mit dem Titel „Schluss mit dem Chaos: Vergleichsplattform für Shopsysteme„. In dem Beitrag wird das Vergleichsportal „ecomparo.de“ vorgestellt, das es ermöglichen soll, das richtige Shopsystem auszuwählen und Shopsysteme zu vergleichen.

Nach meiner Erfahrung jedoch ist die Frage „Welches System nehmen wir?“ nicht die erste Frage die zu stellen ist.

Nehmen wir einmal an, ein kleines Unternehmen möchte seinen Vertrieb professionalisieren. In der Regel wird sich die Frage gestellt, welches CRM zu verwenden wäre. Und dann fängt man an zu vergleichen. Wenn jedoch das betreffende Unternehmen keinen ordentlichen Vertriebsprozess hat, dann ist die Frage nach der richtigen Software ziemlich sinnlos. Ohne eine Systematik der Interessenten- und Kundenqualifizierung, einer Methodik der Kundenansprache und einem Workflow, der bestimmt wann einem Interessenten bspw. welches Dokument gesendet wird, ist die Frage „Welche Software kann das?“ eben sinnfrei.

Die Frage wäre also: Welches System unterstützt meinen Prozess, und nicht: Von welcher Software lasse ich mir einen (vermutlich nicht passenden) Prozess aufdrücken?

Eine Software ist – wie es Scott Abel geschrieben hat – eben ein Tool und keine Lösung.

Das gilt für Shopsysteme ebenso wie für Contentmanagement. Die erste Frage, die zu stellen ist, ist nämlich: Was wollen wir erreichen?

Weitere Fragen:

  • Wer ist unser Kunde / Interessent?
  • Wie sind unserere internen Prozesse?
  • Welche Inhaltstypen benötigt der Kunde?
  • Welche Content-Strukturen brauchen wir?
  • Und einiges mehr.

Erst wenn man diese und eine Reihe weiterer Fragen beantworten kann, stellt sich überhaupt die Frage nach der Software.

Die Fragen lautet also nicht „Welches System nehmen wir?“, sondern „Welches System unterstützt am besten unsere Strukturen und Prozesse?“.

Content-Commerce Weekly roundup

Nachdem ich eine Zeit lang monatlich einen „Content-Commerce Digest“ gepostet habe, mache ich das nun auf wöchentlicher Basis.

Die für mich schönsten Fundstücke der vergangenen Woche:

7 untrügliche Zeichen für eine fehlende Content Strategie

Artikel im BEVH-Blog.

Amazon als Deutschlands größter Showroom

Eine Studie von ECC-Handel und Hybris

Wie man viralen Content erzeugt

Und wie immer fängt es an mit: „Know you audience“ – gefunden auf inc.com

Wie wichtig ist Suchmaschinenoptimierung?

Oder: Warum nicht-optimierte Seiten bei Google auf Seite 1 sind – gefunden auf Quicksprout.

100 Tage „Nein“

Am Schluss noch ein inspirierender Ted-Talk von Jia Jiang. Er berichtet von seinem 100 Tage Experiment bei dem er sich gezielt „Neins“ abgeholt hat und damit seine Angst vor Zurückweisung überwand:

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