Monthly Archives: Januar 2015

TYPO3 Shopware Integration

In letzter Zeit werden wir häufiger gefragt, wann es denn eine Integration von Shopware in TYPO3 geben wird.

Da die Integration auch für uns einiges an Arbeit bedeutet, können wir diese nicht mal eben zum Spaß entwickeln.

Deshalb haben wir uns entschieden, einen kleinen Markttest durchzuführen: Wir starten ein Crowdfunding – naja, wenigstens so etwas ähnliches. Wir haben eine Seite aufgesetzt, auf der jeder vorab eine Lizenz bestellen kann – ordentlich rabattiert und mit einigen Zusatz-Goodies versehen (welches das sind, sieht man auf der Webseite).

Eigentlich braucht es nur 15 Leute, damit die TYPO3 Shopware Integration von uns entwickelt werden kann.

Warum wir nicht über eine Crowdfunding-Plattform gehen? Naja … zum Einen sind wir alte Punkrocker und dem DIY verpflichtet: Do it yourself. Und zum Anderen ist der Aufwand über eine reguläre Crowdfunding-Plattform zu gehen viel zu hoch und die Nische die wir bedienen viel zu klein, als dass sich das lohnen würde.

Am besten mal gleich auf die „Crowdfunding“-Seite gehen:
www.typo3-shopfusion.com/shopware.html 

Content und Psychologie 2: Zeigarnik Effekt

Zeigarnik Effekt - CliffhangerWenn Sie erreichen möchten, dass Ihre Texte komplett gelesen werden, so gibt es ein Geheimnis. Das Geheimnis heißt … JETZT NICHT WEITERLESEN!

Wenn Sie trotz meines Aufrufs weitergelesen haben, dann hat der Zeigarnik Effekt funktioniert. Der Zeigarnik Effekt besagt ursprünglich, dass man sich an unerledigte Aufgaben eher erinnert, als an erledigte.

Die namensgebende russische Psychologin Bljuma Zeigarnik beschrieb diesen Effekt, nachdem Ihr bei Kellnern aufgefallen war, dass sich diese lange Listen von Bestellungen merken konnten, diese aber sofort vergaßen, sobald die Bestellung erledigt war. In weiteren Versuchsreihen sollten Probanden Aufgaben lösen, aber nicht alle durften die Aufgaben zu Ende führen. Anschließende Befragungen ergaben, dass die unerledigten Aufgaben von den Probanden häufiger erinnert wurden, als die abgeschlossenen.

Etwas allgemeiner bedeutet das, dass unvollständige Dinge uns in einem psychisch ebenso unvollständigen Zustand zurücklassen. Das verursacht, dass wir nach einer Vervollständigung streben. In der Gestalt-Psychologie spricht man von „Schließung“. Wenn ich bspw. einen Kreis male und einen Teil davon überdecke, sehen wir trotzdem einen vollständigen Kreis.

Fernsehserien bspw. machen sich den Zeigarnik Effekt zu Nutze, wenn erreicht werden soll, dass das Publikum in der nächsten Woche wieder einschaltet. Beim Film nennt man das dann den „Cliffhanger„. Hier gerät der Held der Story bspw. in eine brenzlige Situation und dann … ist die Sendung aus und man muss nächste Woche weitergucken. Eine Fernsehserie, die das meisterlich beherrscht, ist die Serie „True Blood“ von HBO.

Was bedeutet das aber für die Anwendung bei der Content-Produktion?

Anwendung des Zeigarnik Effekts bei Überschriften

Der Zeigarnik Effekt lässt sich schön bei Überschriften einsetzen, etwa in Ad-Words oder für die Meta-Beschreibungen für Suchmaschinen oder einfach als Blog-Überschrift. Meisterlich beherrschen das Blogs wie „Buzzfeed“ und andere: „7 Frauen, von denen Sie nie gedacht hätten, dass es sie wirklich gibt.“ und dazu noch ein entsprechendes Foto. Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass Sie klicken.

Anwendung des Zeigarnik Effekts im Text

Besonders in amerikanischen Blogposts oder auch Sales-Copies wird der Zeigarnik Effekt häufig eingesetzt. Ein schönes Beispiel gibt Chris Marlow auf copywritercollective.com:

If you’re selling a high priced item such as life insurance, you might say, I have three things I want to share with you today.” Then you share two things but not the third.

Your prospect, however, is waiting. Subconsciously he’s waiting for you to “conclude” with your promise of that third piece of information.

In the meantime you have all the time you need to effectively make your pitch.

Mit dem Zeigarnik Effekt kann man also über die Headline den Interessenten dazu bringen den Text überhaupt zu lesen und im Text dafür sorgen, dass er (oder sie) ihn auch zu Ende liest.

Bildnachweis:

flickr.com, Oakland Native, Creative Commons: BY-NC 2.0 – no changes made

Content zentral verwalten!

Man kann sich den Mund fusselig reden. Und zwar darüber, welche Vorteile es hat, wenn man Inhalte strukturiert und zentral ablegt und diese über eine allgemeine API verfügbar macht. Auf diese Weise nämlich sind Inhalte in jedem Medium, jedem Vertriebskanal verfügbar, ohne dass Inhalte „geforkt“, also dupliziert, werden müssten.

Das ist im Grunde gar nicht schwer zu verstehen. Die Realität allerdings sieht in den allermeisten Unternehmen vollkommen anders aus. Inhalte werden über unterschiedlichste Systeme gestreut. Oft per „Copy & Paste“. Ich habe mir sogar einmal den Fall erzählen lassen, dass ein Unternehmen 3 (in Worten: drei!) verschiedene Warenwirtschaftssysteme hatte, in die unterschiedliche Leute verschiedenste Texte schrieben. Ein Import in einen Onlineshop war unmöglich, denn welches System war denn nun führend?

Nun begegnete mir aber in unserer Projekt-Praxis ein Fall, in dem jedem sofort klar war, dass die zentrale Verwaltung von Inhalten sinnvoll ist.

Die Einsicht kam, als man direkt mit dem Problem konfrontiert war, wenn auch nur in einem Teilausschnitt.

Wenn ein Redakteur in einem Web-CMS Inhalte eingeben muss und weiß, dass diese Inhalte auf mehreren Seiten benötigt werden, was macht er? Er bittet die Agentur das CMS so einzurichten, dass er die Möglichkeit hat, gleiche Inhalte mehrfach anzuzeigen, aber nur einmal eingeben zu müssen. Der Vorteil liegt natürlich klar auf der Hand: Änderungen müssen nur einmal gemacht werden. Die Fehlerquote sinkt gegen 0. Intuitiv hat der Redakteur das sofort erfasst. Dass die Programmierung dieser Funktion ggf. auch Kosten verursacht ist vollkommen unerheblich, weil man weiß, wieviel Zeit und Ärger das hinten heraus spart.

Jetzt frage ich mich: Warum ist das bei Web-CMS-Projekten für jeden erkennbar, nicht aber unternehmensweit? Für den Fall der Webseite erkennt jeder Projektbeteiligte sofort die Vorteile. Wenn man das gleiche für unternehmensweite Inhalte versucht zu vermitteln, fällt das Verständnis offenkundig schwerer.

Also, liebe Entscheider: Was ihr im Web-CMS intuitiv als richtig „erspürt“, ist für euer komplettes Unternehmen erst recht richtig. Denn eure Unternehmensumwelt ist extrem schnelllebig und dynamisch geworden und eure Inhalte müssen heute hier und übermorgen dort verfügbar sein. Und ihr spart einen Haufen Zeit und Geld, wenn ihr die Inhalte zentral verwaltet.

Content Commerce Digest Dezember 2014

Spryker – das E-Commerce Framework

Anfang Dezember folgte ich der Einladung von Alexander Graf nach Berlin, um mir das Spryker E-Commerce Framework vorstellen zu lassen.
Meine Eindrücke finden sich hier.

5 gute Gründe für den Einsatz eines PIM-Systems

  1. Schnellere Markteinführung
  2. Bessere Conversion-Rate
  3. Senkung der Retouren- und Umtauschquote
  4. Erhöhung der Reichweite
  5. Stärkerer Markenaufbau

Gefunden im Blog von Netresearch.

Natürlich sehe ich das mal wieder etwas anders. Zwar ist in Zeiten zunehmender Kanäle das Management von Produktinformationen essenziell, nicht aber unbedingt der Einsatz eines PIM-Systems. Siehe hier.

Wie man überzeugende Landing-Pages erstellt

  1. Nutzen kommunizieren
  2. Empathie zeigen
  3. Kurz fassen
  4. Den Herdentrieb nutzen („Social Proof“), also Kundenzitate bringen
  5. Künstliche Verknappung („nur X Produkte verfügbar“)
  6. Wissenslücke erzeugen
  7. Exklusivität kommunizieren
  8. Button-Texte mit Nutzen in Einklang bringen, also statt „Jetzt registrieren“, „Zeige mir Outfits, die ich mag“.

Das ist praktisch die gesammelte Vertriebs- und Marketing-Trickkiste. Gefunden auf impactbnd.com (und dort natürlich sehr viel ausführlicher dargestellt).

Was bringt das „Trusted Shops“ – Gütesiegel?

Antwort: Nichts, zeigt zumindest ein A/B-Test. Im Detail gibt’s das auf lammenett.de 

Die Zukunft des Bezahlens

Studie von ibiResearch.

E-Commerce Trends 2015 1: Design-Trends

Gefunden auf konversionskraft.de

E-Commerce Trends 2015 2

  1. Verlässlichkeit und Transparenz
  2. Omni-Potenz
  3. Lokale Stärke
  4. Handel ohne Händler
  5. Alternative Zahlsysteme
  6. Mega-Plattformen
  7. Virtuelle Realität (mal wieder)

Gefunden auf etailment.de

How to crack Content ROI

Schritt-für-Schritt Anleitung, gefunden im Blog auf hubspot.com

Die Standbeine einer E-Commerce Content Strategy

Kurz: Produktbeschreibung, Headlines, Bilder, Bilder, Bilder – gefunden auf business2community.com

E-Mail Content

Email-Inhalte sind gerne vernachlässigt – meistens wird man mit Standard-Emails malträtiert. Dabei stecken hier sehr gute Chancen in ein Gespräch mit dem Kunden oder Interessenten zu kommen. Hier gibt es 21 inspirierende Beispiele.

Besseres M-Commerce

Hier gibt es Tipps von 9 Experten

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