Monthly Archives: Oktober 2013

Halloween – 5 echt gruselige Webseiten

gruselige webseitenGruselige Webseiten: An Halloween darf man sich die mal richtig reinziehen. Und hoffen, dass ein Kunde so etwas nie haben will …

  1. Für mich der absolute Spitzenreiter: Rasputin! Aber Vorsicht: Es besteht Gefahr an Augenkrebs zu erkranken! Jede Haftung ist ausgeschlossen! EDIT 31.07.2015 – Die Webseite scheint nicht mehr online zu sein. Ein Glück gibt es archive.org!
  2. Direkt dahinter: Super Bad Websites! Man könnte auch sagen: Super gruselige Webseiten.
  3. Ungefähr im Jahr 1998 stehen geblieben: Wisconsin Register of Deeds Association (gefunden bei webpagesthatsuck.com).
  4. Diese Seite hat – zu Recht – einen „Donate“-Button. Ich vermute, der ist dazu da, dass man Geld für eine ordentliche Seite spendet: http://www.biologyjunction.com/. Bitte spenden!
  5. Last but not least: Ingenfeld! EDIT 31.07.2015: Auch diese Seite gibt es nicht mehr – aber archive.org vergisst nichts!

Schreibe doch deine gruseligsten Seiten in den Kommentar! Los!

Und einen haben wir noch:

Letztes Jahr gab es an dieser Stelle die Misfits. Dieses Jahr ihre Deutschen Epigonen: The Other!

 

Kleine Content Katastrophen

Internet World Business Newsletter„Kauf‘ dich mal ’ne Tüte Deutsch, hat mich auch gehilft“. Heutiger Preisträger ist die Redaktion des Newsletters der Internet World Business. Da hat wohl ein Praktikant den Text einer Amerikanischen Veranstaltung durch Google-Translate gefeuert. Heraus kam der obige Text:

… um zu helfen, das Wachstum Ihres Online-Vertrieb.

Ok, alles klar!

Ich habe den Text auch mal durch Google-Translate gejagt. Deutsch -> Türkisch und dann noch mal Türkisch -> Deutsch. Heraus kam:

„Machssu Wachstum mit Schohp, verstehssu? Gehssu Messe! Kommssu Kaufleute, alles da. Aschloh!“.

Bildnachweis:
Screenshot Newsletter Internet World Business

Kleine Content-Katastrophen 3

Kleine Content Katastrophen

Und hier wieder ein Beispiel aus der Reihe „Kleine Content Katastrophen“. Gefunden auf rakuten.de. Ok, es handelt sich nicht um ein reines Contentproblem, sondern auch um ein technisches. Irgendwie ist da der Zeichensatz verhampelt. Das kann dabei rauskommen, wenn man der Meinung ist „Wir importieren einfach die Daten aus der Warenwirtschaft. Und fertig ist die Laube“. Und dann guckt keiner mehr drüber.

Ist das Vertrauen erweckend?

User Experience = Customer Experience

user experienceJe länger ich mich mit dem Thema Content Strategy beschäftige desto häufiger läuft mir natürlich auch der Begriff der User Experience über den Weg. Und umso mehr realisiere ich, dass User Experience viele Gemeinsamkeiten mit dem Begriff „Customer Experience“ hat, der oft in der Marketing bzw. Verkaufsliteratur verwendet wird.

Im Webumfeld wird der Ausdruck „User Experience“ meistens in einem Atemzug genannt mit „Usability“. Dadurch entsteht der Eindruck, dass User Experience auf eine Webseite oder ein Userinterface beschränkt ist. Dem ist aber nicht so, wie die folgenden Definitionen zeigen:

Der Begriff User Experience (Abkürzung UX, deutsch wörtlich: Nutzererfahrung, besser: Nutzererlebnis oder Nutzungserlebnis – es wird auch häufig vom Anwendererlebnis gesprochen) umschreibt alle Aspekte der Erfahrungen eines Nutzers bei der Interaktion mit einem Produkt, Dienst, einer Umgebung oder Einrichtung. Dazu zählen auch Software und IT-Systeme.

(wikipedia, meine Hervorhebung).

Jakob Nielsen – der alte Usability Papst – definiert User Experience wie folgt:

„User experience“ encompasses all aspects of the end-user’s interaction with the company, its services, and its products.

(Jakob Nielsen und Don Norman: The Definiton of User Experience).

Das bedeutet, dass alles, was ein Unternehmen tut (oder auch nicht tut!) die User Experience beeinflusst, bzw. ein Teil von ihr ist. Somit wird auch klar, warum Content bzw. eine konsistente Content Strategie für das Nutzererlebnis von so hoher Relevanz ist. Und dann wird auch klar, dass die User Experience nicht auf der Webseite bzw. dem Webshop aufhört, sondern sich auch danach fortsetzen muss.

Ich hatte ja vor einiger Zeit das Beispiel von Mornin‘ Glory hier gepostet. Tolle User Experience auf der Webseite, super Verpackung. Aber: Mäßiges Produkt und grottenschlechter Service. Damit haben die gleich einen Kunden verloren, weil die User Experience nicht konsequent war.

Im Marketingsprech spricht man ja auch häufig von „After Sales Customer Experience“. Und die war in diesem Fall einfach mal nur grottig.

Da man schnell denken kann, dass die „User Experience“ auf der Webseite beginnt oder aufhört, finde ich den Ausdruck „Customer Experience“ doch deutlich besser, da hier klar wird, dass der komplette Zyklus vom ersten Kontakt über einen x-beliebigen Touchpoint bis hin zum Kauf und danach die „Experience“ ausmacht. Und eben nicht nur der Touchpoint „Webseite“ bzw. „Webshop“.

Wie immer kann man von Apple bzw. dem von mir sehr verehrten Steve Jobs lernen:

But the user experience is what we care about most

(zitiert nach: http://allaboutstevejobs.com/sayings/stevejobsquotes.php).

Auch von Steve Jobs stammt etwas, was sich jedes Start-Up hinter die Ohren nageln sollte:

You’ve got to start with the customer experience and work backwards to the technology.

(zitiert nach UXQuotes).

Und hier taucht es also wieder auf: Customer Experience.

Die wichtigste Frage aber ist: Wie bekomme ich in diesem Artikel – verdammte Hacke! – einen ordentlichen Schluss hin?

Bildnachweis:
flickr.com, paz.ca, Creative Commons: BY

P.S.: Der Autor des Bilds oben zeigt übrigens eindrucksvoll, dass er Usability und User Experience verwechselt!

 

TYPO3 und Shopware: So lässt man Hybris alt aussehen

typo3 und shopwareWie ja hinlänglich bekannt ist, arbeiten wir permanent an der Möglichkeit E-Commerce und Content auch in technischer Hinsicht optimal zusammenzubringen. Das machen wir mittels einer Middleware namens ShopFusion. Mit ShopFusion ist es möglich beliebige Shopsysteme mit TYPO3 zu verbinden. Als Referenzimplementierung gibt es eine Anbindung an Magento und Oxid. TYPO3 und Shopware ist in Planung.

Mir ist aufgefallen, dass manchem gar nicht auffällt, welche Möglichkeiten in der Verbindung von Web-CMS und Shop stecken. Deshalb habe ich mir für den heutigen Post ein kleines Beispiel ausgedacht.

Die fähigen Kollegen von Netresearch haben eine Extension geschrieben, mit der TYPO3-Inhalte kontextbezogen ausgegeben werden können (genaueres findet man im Blog). Dazu gehört auch die Möglichkeit, Inhalte in Abhängigkeit von dem jeweiligen Endgerät des Nutzers auszugeben. Die Extension

 arbeitet mit der WURFL-Datenbank, welche Informationen über die Eigenschaften von derzeit über 4300 mobilen Endgeräten enthält. Neben einem Modul für den Import dieser Datenbank sowie zum Testen von User-Agent-Abfragen stellt contexts_wurfl den Kontext-Typ Device properties bereit, mit dem sich Kriterien für Geräteeigenschaften festlegen lassen.

So lassen sich alle mobilen Endgeräte oder nur kabellose Geräte, Tablets, Smart Phones oder SmartTVs erkennen und Bildschirmauflösungen, Hersteller und Browser eingrenzen.“. (Netresearch-Blog).

Wenn man nun TYPO3 und Shopware (von mir aus auch Magento oder Oxid) verbindet und besagte Extension verwendet, schafft man sich ein System mit dem echtes responsive Web möglich ist. Denn „responsive“ heisst ja nicht nur, dass das Layout sich anpasst, sondern der Content selbst muss auch „responsive“ sein. Man spricht hier dann von „adaptive Content“. Dieser wird in Abhängigkeit vom Endgerät des Nutzers ausgeben.

Das setzt zwar idealerweise voraus, dass man sich im Vorfeld Gedanken über die Verwaltung und vor allem Strukturierung seines Content macht (Stichwort: Enterprise Content Strategy), würde aber „Out-of-the-box“ Möglichkeiten bieten, die selbst teure Enterprise-Systeme wie Hybris nicht bieten, nämlich echtes „Responsivität“ (uuuaaahh, was für ein Wort) in Design und Content.

Und das ist jetzt nur eine von zig Möglichkeiten. Ich überlege gerade, ob man daraus ein Standardprodukt machen kann … hmmm …. ich hole mir mal einen Kaffee …

Bildnachweis:
flickr.com: format digital, Creative Commons: BY-SA

P.S.: Da wir ja seit kurzem Shopware-Partner sind, ist für uns das Thema TYPO3 und Shopware natürlich besonders interessant.

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