Monthly Archives: Mai 2013

Ist Content dasselbe wie Daten?

In einem Artikel  mit dem Titel „Data’s from Mars; Content’s from Venus“ schreibt John Eckman  über den Unterschied von Daten und Content.

Daten sind stark strukturiert, während Content beim Nutzer etwas auslösen muss.

Das normale E-Commerce Projekt verläuft ja so, dass man mit der Auswahl des Shopsystems (oder aber mit dem „Design“) beginnt. Die Inhalte werden als schon vorhanden vorausgesetzt, denn schließlich stehen Produktbeschreibungen ja auch in der Warenwirtschaft (siehe meinen Beitrag hier).

Wenn der IT-Leiter sich nun aufmacht das E-Commerce Projekt umzusetzen, wird er seinen Fokus auf den reibungslosen Ablauf des Datenaustauschs zwischen Warenwirtschaft und Shopsystem legen.

Auf einer abstrakten Ebene gesehen, ist Content auch ein Datum (als Singular von „Daten“ ;-)). Diese Daten werden durch Kontext zu Content.

Was hat das zu bedeuten?

Texte, die sich in der Warenwirtschaft befinden und ein Produkt beschreiben, können im Kontext der Warenwirtschaft absolut ihren Zweck erfüllen. Im Kontext eines Onlineshops aber kann dieses Datum an den Nutzern vorbeischießen. Möglicherweise sind die Nutzer eines Onlineshops ganz anders gestrickt, oder gar mobil unterwegs.

Wenn Content mit Daten gleich gesetzt werden, erklärt das auch, warum es scheinbar ausreicht das Augenmerk auf die Shopauswahl zu legen. Denn die „Daten“ – also die Inhalte – sind ja scheinbar schon da.

Ich halte diese Gleichsetzung für einen Fehler.

4 Gründe warum guter Content Ihren Absatz erhöht

guter content rulesÜber guten Content wird jüngst ja häufiger gesprochen. Ich gehöre zu den – wenigen – Leuten, die für das E-Commerce eine Content Strategie für Onlineshops propagieren.

Hier stellt sich zunächst die Frage, was „guter Content“ denn eigentlich ist. Vor allem ist er zielgruppengerecht. Er muss für den Nutzer und auf die Situation des Nutzers passen. Er muss aber gleichzeitig den Unternehmenszielen dienen. Die Inhalte müssen nützlich sein und das gilt für jedes Stückchen Inhalt. Gute Inhalte sind klar, verständlich und konsistent. Wenn Sie das genauer nachlesen möchten, dann empfehle ich Ihnen diesen Artikel bei Alistapart.

Im Folgenden vier Gründe, warum guter Content Ihren Absatz erhöhen kann:

1. Guter Content schafft Vertrauen. Durch relevante Inhalte zeigt man, dass man selbst im Thema steckt und weiß, wovon man spricht. Durch die richtige Ansprache der Zielgruppe zeigt man auch, dass man diese versteht. Mit gutem Content kann man auf konkrete Probleme der Zielgruppe eingehen und Hilfestellungen geben.

2. Guter Content erhöht das Engagement, lädt also zur Teilnahme ein. Relevante Inhalte provozieren die Teilnahme der Besucher etwa in Form von Kommentaren oder Bewertungen (die wiederum zur regelmäßigen Wiederkehr einladen).

3. Guter Content wird mit anderen geteilt. Wenn Sie in Ihrem Onlineshop entsprechenden Content haben, wird dieser über soziale Netzwerke oder per Email geteilt. Das erhöht Ihre Reichweite und führt wieder zu mehr Besuchern.

4. Guter Content wird gefunden. Relevante Inhalte führen früher oder später zu besseren Positionen in Suchmaschinen oder aber zu Backlinks, weil gute Inhalte zwangsläufig irgendwo verlinkt werden. Das wiederum verbessert auch Ihre Suchmaschinenpositionen und führt zu mehr Besuchern.

Achten Sie allerdings darauf, dass Sie nicht nur Inhalte produzieren, damit Sie mehr Inhalte haben. Das Ziel kann sogar sein, eher weniger Inhalte zur Verfügung zu stellen, jedoch deren Relevanz zu erhöhen. Sie kommen an diesem Punkt nicht um eine Content Strategie herum.

Wie Sie eine Content Strategie entwickeln lesen Sie hier.

 Bildnachweis:
flickr.com, John Fischer, teamstickergiant, Creative Commons: BY

Verschmelzung von CMS und Shop ist ein zukunftsweisender Ansatz

Das steht so zumindest in einem Artikel auf t3n. Der Autor der Beitrags, Andreas Witt, beschreibt in einem Artikel „webEdition statt TYPO3“ den Umzug von Open Source Press von TYPO3 nach webEdition.

Andreas Witt schreibt:

Dass die Verschmelzung von Content Management mit Shop-Systemen ein zukunftsweisender Ansatz ist, zeigen auch andere Systemansätze

Wie z.B. ShopFusion. Das ist Wasser auf meine Mühlen, vielen Dank.

Problem hierbei ist jedoch, dass es weiterhin zwei eigenständige Systeme sind, deren Daten synchronisiert werden müssen.

Da sieht man mal wieder, dass alles eine Frage der Perspektive ist. Ich würde die Trennung der beiden Systeme sogar als einen großen Vorteil betrachten. Denn auf diese Art profitiert das CMS nämlich von der Leistungsfähigkeit des eingebundenen Shopsystems und muss nicht alle diese Features wieder neu hineinimplementieren.

Open Source Press hätte ruhig mal bei uns anfragen können. Wir hätten euch ein Magento in 10 Minuten in euer TYPO3 integriert. Natürlich rein funktional.

Aber wie wunderbar, dass andere Leute die Zukunft auch in der  Verschmelzung von CMS und Shop sehen. Dafür vielen Dank an Andreas Witt!

Warum die Wahl des Shopsystems zweitrangig ist #shopsystem

Shopsystem: Qual der WahlVor noch nicht allzu langer Zeit las ich eine Statistik – leider ist mir die Quelle abhanden gekommen, aber vermutlich war es ECC-Handel oder ähnliches – nach der Unternehmen rund 50% der Zeit auf die Auswahl des Shopsystems verwenden und 30% der Zeit auf die Zielgruppe.

Ich glaube, dass dem Punkt „Welches Shopsystem“ viel zu viel Aufmerksamkeit geschenkt wird. Das mag daran liegen, dass „E-Commerce“ und „Shop“ in den Köpfen der meisten irgendetwas mit IT zu tun hat und deshalb meistens der IT-Leiter damit betraut ist. Und der interessiert sich natürlich primär dafür, dass alle Prozesse reibungslos funktionieren.

Keine Frage: Ein Shopsystem muss eine Vielzahl von Funktionalitäten erfüllen – jedenfalls dann, wenn Sie  ernsthaft und professionell E-Commerce betreiben möchten. Somit ist die Auswahl eines Shopsystems ein absolut kritischer und wichtiger Punkt in der Realisierung Ihres Shopprojekts. Sie erstellen sich vielleicht eine Checkliste mit den Kriterien, die unbedingt erfüllt sein müssen. Eine solche Checkliste sieht  auszugsweise vielleicht so – oder so ähnlich – aus:

  • Hat das Shopsystem eine Schnittstelle zu unserer Warenwirtschaft oder ist es dahingehend erweiterbar?
  • Kann das System eine große Anzahl von Artikeln verwalten?
  • Kann es Produktvarianten abbilden?
  • Kann man mehrere Bilder zum Produkt einbinden?
  • Welche Bezahlverfahren bietet das Shopsystem?
  • Gibt es eine grundlegende technische Suchmaschinenoptimierung (z.B.: sprechende URLs)?
  • Kann das Shopsystem individuelle Preislisten für Kunden und Kundengruppen abbilden?
  • Ist das System einfach erweiterbar?
  • Gibt es Support?
  • Hat sich das System in der Praxis bewährt? Welche Referenzen gibt es?
  • Gibt es eine Anbindung an Ebay o.ä.?
  • Bietet das System Cross-Selling?
  • Gibt es eine fehlertolerante Suche?
  • Wie hoch sind die Lizenzkosten?
  • usw. usf.

Damit wir uns richtig verstehen: Dies ist bei Weitem keine vollständige – oder systematische – Checkliste. Solche finden Sie im Internet zu Hauf. Es geht hier darum ein Gefühl dafür zu entwickeln, in welche Richtung die Fragen gehen, wenn Sie bei der Auswahl des Shopsystems starten. Bei solchen Checklisten tauchen in der Regel auch eine ganze Reihe von technischen Fragen auf.

Es kommt sogar vor, dass ein IT-Leiter unbedingt auf ein Shopsystem auf der Basis dieser oder jener Plattform besteht und dies dann als Kriterium herangezogen wird.

Wenn Sie sich dann für ein Shopsystem entschieden haben, werden Sie sich im nächsten Schritt nach einer Agentur umsehen, die auf dieses Shopsystem spezialisiert ist oder zumindest ein paar Referenzen vorweisen kann. Wenn es gut läuft, dann legen Sie dieser Agentur ein Lastenheft vor und diese entwickelt daraus ein Pflichtenheft. Vielleicht spezifizieren Sie die Anforderungen in einem gemeinsamen Workshop. Aus den Ergebnissen dieses Workshops wird dann für Sie ein individuelles Angebot erstellt. Nach der Auswahl des Shopsystems und einer Agentur, die das für Sie realieren kann, kommen im nächsten Schritt erste Vorschläge für ein Layout.

In den Layouts sieht man eine Startseite, eine Produktauflistung und eine Detailansicht. In den Beispieltexten steht so etwas wie: “Lorem ipsum dolor sit”. Das ist ein von Grafikern gerne verwendeter sogenannter “Blindtext”, der an der Stelle des eigentlichen Textes steht. Sie nehmen diese Layouts ab und dann geht es an die Implementierung.

Shopdaten – Bilder und Beschreibungstexte sowie Kundendaten – werden importiert und die einzelnen Seite aufgebaut und – hoffentlich – getestet.

So oder so ähnlich ist der Standardablauf.

Gründe warum die Auswahl des Shopsystems irrelevant ist

Diese Vorgehensweise hat ihre Tücken.

  1. Wenn Sie einen rein technischen Fokus auf E-Commerce haben und beim Shopsystem einsteigen, fällt die Zielgruppe hinten runter. Sie publizieren dann Inhalte, die an der Zielgruppe vorbeigehen. Das verschlechtert die User-Experience. Und damit auch die Conversion.
  2. Wenn die tatsächlichen Inhalte erst später dazukommen, verursachen Sie einen erheblichen Mehraufwand allein dadurch, dass das Layout im Nachhinein technisch und grafisch angepasst werden muss. Jeder Entwickler kennt das: Im Photoshop-Layout ist alles wunderbar. Kaum kommen dynamische Inhalte hinein, fliegt einem das Layout um die Ohren, weil bspw. die Überschriften in echt doch länger sind, als im Layout. Unterschätzen Sie den Mehraufwand, der dadurch entsteht nicht! Je mehr Inhalte Sie haben, desto schlimmer. Der Termin Ihres Projekts ist hier in Gefahr! Und möglicherweise auch Ihr Budget.
  3. Welches Shopsystem tatsächlich Verwendung findet, ist Ihrem Kunden (also dem Besucher des Shops) ziemlich egal. Lediglich für die Anbindung an Ihre internen Prozesse mag es eine Rolle spielen, welches Shopsystem man verwendet. Prinzipiell aber dürften die gängigen Systeme für jeden Bedarf anpassbar sein. Die eierlegende Wollmilchsau gibt es ohnehin nicht.

Der ideale Ablauf sollte so sein:

  1. Beschäftigung mit der Zielgruppe und die Ermittlung des tatsächlichen Bedarfs und die Beantwortung der Frage „Wie tickt die Zielgruppe“?
  2. Entwicklung einer Content Strategie
  3. Produktion des Contents
  4. Layoutentwicklung auf der Basis des Contents
  5. Systemauswahl
  6. Implementierung

Ich würde eher 50% der Zeit auf die Zielgruppenanalyse und den Content verwenden und 30% der Zeit auf die Auswahl des Shopsystems.

Bildnachweis:
Flickr.com, Paul Schulz, Creative Commons: BY-NC-ND

 

 

#t3cb: Bericht vom TYPO3-Camp Berlin 2013

TYPO3-Camp Berlin 2013Meine Anreise zum TYPO3-Camp Berlin 2013 verlief ohne weitere Zwischenfälle. Die erste Überraschung gab es beim Einchecken im Hotel: Hier wurde direkt abgerechnet! OK:  In God we trust … all others pay cash. Ich kann mich gar nicht erinnern, dass mir das mal passiert ist.

Typo3-Camp Berlin 2013: Der Freitag

Danach ging es ab zum „Meet and Greet“ am Freitag inklusive Kickerturnier. Schon am Eingang wurde ich mit einem freundlichen und aufbauenden „Du bist aber alt geworden“ von Jan-Hendrik Heuing – Mitorganisator des Camps – begrüßt. Freiwillig trug ich mich für das Kickerturnier ein, obwohl ich das überhaupt nicht kann. Einige Teilnehmer hatten ihren Zivildienst im Jugendzentrum abgeleistet und konnten natürlich ensprechend auftrumpfen. 5000 Sympathiepunkte gab es dafür, dass ca. 20 Minuten nach meiner Ankunft „Rockaway Beach“ von den Ramones aus den Boxen schallte. Gut gemacht! Per Zufall wurden beim Kickerturnier Paare gebildet, die dann gegen ein anderes Paar antraten. Insgesamt spielte so jeder in der Vorrunde 3 mal. Im Endergebnis muss ich den letzten oder vorletzten Platz nach der Vorrunde belegt haben, jedenfalls war das Turnier für mich dann zu Ende. Dies ist zum Einen meiner eigenen Unfähigkeit, aber zum Teil sicherlich auch dem zunehmenden Alkoholpegel meiner Mitstreiter im Verlauf des Abends zuzuschreiben. Ja, ja, denn gefeiert wurde auch. Um ca. 22:00 Uhr seilte ich mich ab.

Typo3-Camp Berlin 2013: Der Samstag

TYPO3-Camp Berlin 2013Der Samstag hielt um ca. 9:45 eine Überraschung für mich parat. Mein Sessionvorschlag „CMS-Shop Integration“ wurde mit überwältigender Händeanzahl angenommen, so dass ich auch gleich für 15:00 Uhr in den größten Raum verfrachtet wurde. Ich konnte mich also darauf freuen, eine Camp-Session abzuhalten.

Für mich ging es aber zunächst in die Crowdfunding Session von Jo Hasenau. Jo erzählte ein wenig über ihre Erfahrungen mit Crowdfunding, um die Gridelements 2.0 Extension entwickeln zu können. Dabei erfuhr ich, dass Startnext deshalb als Plattform gewählt wurde, weil man, um bei Kickstarter ein Funding starten zu können, US-Bürger sein muss. Das war mir vollkommen neu. Jedenfalls war das Funding für Gridelements 2.0 das erste Mal, dass überhaupt ein Software-Projekt eingestellt war und die Damen und Herren der Startnext-Plattform konnten damit gar nichts anfangen, weshalb es zu Beginn zu einigem Hin und Her kam. Es wurden Themen angeschnitten, wie der Betrag des Crowdfunding mit dem Finanzamt verhackstückelt wird (der Betrag ist hier nämlich inkl. Mwst. zu betrachten). Außerdem müssen „Goodies“, die für verschiedene Fundingbeträge angeboten werden auch in der Kalkulation für das Funding berücksichtigt werden. Wenn man bspw. für 50,00 EUR noch ein T-Shirt anbietet, muss natürlich die Produktion des T-Shirts  Bestandteil der Kalkulation sein, sonst zahlt man am Ende drauf.
Am Schluss wurde noch gefragt, ob das wohl ein Beispiel sein könnte, das Schule machen kann, was allgemein bejaht wurde. Jedoch müsse man aufpassen, dass dies nicht inflationär werde. Aber für die Entwicklung benötigter Extensions ist das sicherlich ein gangbarer Weg.

Die nächste Session war für mich „Responsive Frameworks“. Ein hochinteressantes Thema, aber leider hatte ich den Titel etwas missverstanden. Ich hatte erwartet, dass hier die einzelnen Frameworks mit Vor- und Nachteilen beleuchtet werden, aber es ging eher um die Einbindung in das TYPO3-Backend. Für die meisten war das sehr spannend. Für mich weniger, weshalb ich mich vorzeitig zum sehr leckeren Mittagessen verabschiedete.

Nach dem Mittagessen ging ich zum „Boarisch für Anfänger“. Wer weniger dialekttolerant ist als ich, konnte sich hier von Robert Zierhofer entsprechende Impulse holen. Wie es sich für die bayrische Lebensart gehört, wurde im Sessionraum Weißbier im Glas ausgeschenkt. Wir lernten, dass bayrisch viel kürzer und deshalb optimal für Twitter geeignet ist. „Fotzn“ bedeutet Wange und die „Regierung“ („Host da Regierung dabei?“) ist „die Freundin“ und keine politische Institution. Eine spaßige Session die zu Recht den Preis für die beste Session bekommen hat und von mir auch eine musikalische Würdigung. Wer nicht dabei war, kann sich eine Blitzzusammenfassung der Session anschauen.

Nach meiner Session von 15:00 – 16:00 Uhr ging es dann zu einer Stadtrundfahrt mit anschließender Spreefahrt zur Insel Berlin, wo es noch Burger vom Grill und etwas zu trinken gab. Die Burger wurden vom Grillmeister mit zenmäßiger Erhaben- und Gelassenheit Feng-Shui-mäßig zubereitet. Da müssen sich die knapp 150 Leute auch mal gedulden und die Begierden des (eigenen!) Fleisches im Zaum halten. Ich fand, es hat sich gelohnt. Zu späterer Runde saßen noch alle am Lagerfeuer zusammen und irgendwann um 23:30 oder 0:00 Uhr ging es mit dem Taxi zurück ins Hotel.

Leider konnte ich den Sonntag aus privaten Gründen nicht mehr mitnehmen. Gerne hätte ich an der Session von Joscha Krug zum Thema „Agile Entwicklung – rechtliche Aspekte“ teilgenommen.

Typo3-Camp Berlin 2013: Mein Fazit

Lob an die Organisatoren: Ihr habt alles richtig gemacht. Ich hatte Spaß und habe jede Menge mitgenommen (und damit meine ich jetzt nicht Duschgel und Handtücher aus dem Hotel). Einige neue, nette Leute kennengelernt und Dinge erfahren, die ich so noch nicht wusste. Wenn man an so einem Camp teil nimmt, weiß man auch, warum TYPO3 so erfolgreich ist: Es gibt nämlich hier eine echte Community und die Leute die dort rumlaufen, sind von ähnlichem Menschenschlag. In positivstem Sinne „freakig“ würde ich sagen (und auch ein bisschen nerdy). Was mir dabei klar wurde ist: Welchen Einfluss Kasper Skårhøj genommen und welchen Beitrag er geleistet hat. Denn ohne ihn gäbe es all das nicht. Und dafür auch ihm: Danke und Respekt!

Bildnachweis:
Fotos: Udo Butschinek, Public Domain

P.S.: Die Musikalische Würdigung der „Boarisch für Anfänger Session“:

4 lesenswerte Artikel zum Thema Content und E-Commerce

3007393167_5076a28fbeAuch wenn ich es gerne von mir behaupten würde: Aber ich bin nicht der einzige, der über das Thema Content und E-Commerce schreibt. Manche haben das Thema schon früher entdeckt und in meinem Evernote habe ich mir 3 Artikel gemerkt von denen ich finde, dass sie einen schönen Überblick über die Thematik geben.

 

 

  1. http://www.johnchow.com/content-based-ecommerce-sites/: Da ist zum einen der Power-Blogger John Chow. Der hat das Thema bereits 2006 entdeckt. Sehr spannend finde ich hier die Aussage, dass bestehende E-Commerce-Seiten von Google bereits also solche erkannt sind und das nachträgliche Hinzufügen einer Contentseite keinen Einfluss auf das Ranking hat. Ob das im Jahr 2013 auch noch gilt weiss ich nicht. Vielleicht gibt es ja einen SEO-Experten, der etwas dazu sagen kann?

    Today, many eCommerce owners are trying to add a content element to their sites in an attempt to get indexed by Google. However, that doesn’t work very well because Google already knows they’re an eCommerce site. Google wants eCommerce sites to use AdWords and giving eCommerce sites an organic listing means the stores can cut back or not even use AdWords anymore.

  2. http://blog.credera.com/topic/management-consulting/sell-the-hole-not-the-drill-ecommerce-content-strategy/: Dies finde ich einen sehr schönen Artikel zum Thema Content und E-Commerce, da auch hier meine eigene Vision einer E-Commerce Seite – wie auch bei John Chow – beschrieben wird. Der Onlineshop (bzw. dessen Betreiber) hat auch die Aufgabe den Kunden bzw. den Interessenten zu bilden und schlauer zu machen.
  3. http://www.shopify.com/blog/5930917-why-great-content-will-increase-ecommerce-sales#axzz2ScCErspC: Grundsätzlich mag ich zwar keine Blogeinträge auf Seiten von Shopsystemanbietern, aber dieser hier listet in kompakter Form einige wesentliche Gründe für die Verschmelzung von Content und E-Commerce auf. Und zwar aus der Sicht eines Shopbetreibers.
  4. http://www.konversionskraft.de/tipps/5-regeln-fur-gute-produkttexte.html. Das ist ein ganz neuer Artikel, den ich in meiner ursprünglichen Liste gar nicht drin hatte. Hier wird etwas ausführlicher beschrieben, was ich im Blog hier auch schon beschrieben hatte. Content rules! Und Produktbeschreibungen von einem Contentlieferanten einzustellen, den 500 andere Shops auch haben, ist ziemlich unsexy.

Guter Content ist vor allem zielgruppengerecht. Wenn der Content im Shop auf die Zielgruppe passt, kann das sogar zu direkten Spontankäufen führen. Ich hatte in einem Forum diesen Link empfohlen: http://www.senmotic-barfussschuhe.de. Durch die Art der Sprache in diesem Onlineshop hatte ein Leser meines Forumbeitrages anschließend gepostet, dass er spontan einen dieser Schuhe gekauft hatte. Auf der Limbic Map waren sich Shobbetreiber und Kunde offenkundig ziemlich nahe. Und genau das meine ich auch mit „zielgruppengerecht“.

Content und E-Commerce: Die Entwicklung eines Onlineshops sollte in der Tat beim Content beginnen.

Wie sehen Sie das?

Bildnachweis:Flickr.com, Fosforix, Creative Commons: BY-ND

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